Bloede Momente im Alltag

Donnerstag, 12. Juni 2008

Erdbeeren waschen!

Gerade auf dem Weg vom Postfach ein Schälchen Erdbeeren "To go" mitgenommen. Besser ist aber, wenn man sie vor dem Essen wäscht. Nach einer der Erdbeeren aus der unteren Schicht musste ich mir ein langes braunes Haar aus dem Mund zupfen.

Na ja, wenigstens war es nicht kurz und gekräuselt...

Freitag, 29. Februar 2008

Nie mehr OBI!

Was ich an Baumärkten generell nicht mag, ist, dass man sich meistens vom Preis her über den Tisch gezogen vorkommt, wenn man da was kauft. Darin sind sich aber alle Baumärkte gleich.

Bei uns im Büro läuft den ganzen Tag der Fernseher, meistens n-tv oder n24 oder sonstirgendwelche Nachrichten und deshalb gibt es seit Anfang dieser Woche einen Baumarktunterschied:

Die OBI-We-will-rock-you-Schändung ist auf jeden Fall ein Grund, ab sofort wenn irgendwie möglich einen großen Bogen um diese Baumärkte zu machen. Die nervte schon beim allerersten Sehen und es wird jedesmal schlimmer. So nicht, Herr Obi, SO NICHT!

Schlimm auch, dass Herr Brian May anscheindend so dringend Geld braucht, dass er sowas erlaubt.

Montag, 25. Februar 2008

Sich hineinversetzen

Heute vormittag war bei uns Altpapiersammlung.

Dazu stellt man hier als Bürger das Papier gebündelt oder in Kartons an die Straße, dann kommt ein LKW und holt es ab.

Bündeln hab ich früher gerne und mit Hingabe gemacht, aber seit immer mehr Papierverpackungen dabei sind, die die homogenität des Bündels stören, nehm ich lieber Kartons. Gestern warf ich also einen Umzugskarton voll mit Kartöngchen, kleineren gefalteten Kartons sowie Zeitungen, Zeitschriften, Prospekten und Katalogen aus ungefähr einem Monat und stellte ihn bei sternklarem Himmel auf die an den Gehweg angrenzende Wiese. Ein bisschen Tau wollte das Paket abkönnen, aber als ich heute morgen rauskam, sah ich, dass es auch etwas geregnet hatte.

Mit ein paar Katalogen drin war das ganz schön schwer. Sowohl von unten als auch von oben her sah man schon etwas eingedrungene Feuchtigkeit.

Wenn ich Altpapierabholer wäre, würde ich Tage hassen, die auf Nächte folgen, die am Abend aussahen, als würden sie trocken bleiben. Spätestens, wenn mir aus dem zweiten oder dritten Karton der nasse Boden rausgerissen wäre und ich das Papier von einem Monat von der Straße aufgeklaubt hätte.

Dienstag, 5. Februar 2008

Fatale Faschings-Fallen

Glastüren, auf denen in Spiegelschrift "Drücken" steht.

Montag, 30. April 2007

Ganz feste....

... hielt ich gestern das kleine Böschchen, das nur noch selten bohrt, aber einen großen Teil der Mischungen an Kleistern, Ansetzgips, Gipsputz, Fliesenkleber und Mörtel auf unserer Baustelle übernommen hat.

Ganz feste hielt ich auch den Bohrfutterschlüssel, um den Quirl endlich mal so fest zu bekommen, dass er sich nicht nach ein paar Runden im Zement-Sand-Kiesbrei wieder löst.

Ganz feste kniff ich für einen Moment die Augen zu, als ich merkte, dass ich die Kuppe meines Zeigefingers ein Stückchen zwischen Bohrfutter und Schlüssel reingedreht hatte. Autsch!

Das Ergebnis war eine Zimmermannslaus erster Güte:

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Tut schon gar nicht mehr weh...

Donnerstag, 21. Dezember 2006

Beschleuniger

Tipp zur Vorweihnachtszeit:

Wenn man am 20. Dezember noch schnell mal abends in die Stadt fährt, um ein paar Sachen einzukaufen, wirkt es sehr entspannend, statt dem normalen ein Ersatzhandy mitzunehmen, auf dem noch Sommerzeit eingestellt ist. Wenn man dann nämlich mal schnell auf die Handy-Uhr schaut, und es schon eine Stunde später ist, als mein eigenlich erwartet hat, kann man auch ohne Gatorade oder Dextro-Energy (das früher übrigens Dextro-Energen hieß - wer weiß es noch?) noch flugs einen Zahn zulegen.

Man kommt dann um kurz nach 20:00 Uhr zunächst etwas kurzatmig im Parkhaus am Auto an und merkt, nachdem man den 11 Monate alten Sohn in den Sitz geschnürt hat, dass er deshalb noch nicht quengelt, weil er erst in einer Stunde Hunger zu haben hat. Sobald man aufhört, sich darüber zu ärgern, dass man locker noch 4 bis 8 Geschäfte geschafft hätte, spürt man eine große Erleichterung, weil man in aller Ruhe und ohne Hektik nach Hause fahren kann.

Für die anderen 4 bis 8 Geschäfte muss man halt dann - ganz entspannt - am Samstagmorgen nochmal ran.

Montag, 11. Dezember 2006

Mein Internet ist kaputt

Jetzt aber mal eine ganz andere Frage: Benutzt irgendjemand außer mir auch 1und1 als Provider und hat in den letzten Wochen massiv Probleme mit Yahoo?

Ich kann mich nicht mehr in den Messenger einloggen, Suchseiten dauern ewig, bis sie angezeigt werden, na, und die Abfrage meines 1und1 Mail-Accounts mir Thunderbird haut auch nur noch ausnahmsweise hin (während sie über Yahoo Mail wiederum klappt!).

Ich versteh es nicht, ich hab nichts an den Einstellungen von Firewall oder sonstwas herumgedrückt, aber es geht nicht mehr so wie früher. Inzwischen hab ich natürlich auch herumgedrückt und jetzt weiß ich nicht mal mehr, ob es inzwischen vielleicht wieder besser gehen würde, wenn ich es nicht gemacht hätte.

Ich will gar nicht so wiet gehen, zu sagen "Helft mir" - ich suche auf diesem Weg nur mal jemanden, bei dem ich mich darüber ausweinen kann. Man wird ja bescheiden, als Computernutzer....

Donnerstag, 30. November 2006

Wege nach dem Einkauf

Momente hat sich Gedanken dazu gemacht, welche Wege sie zuhause zurücklegt, um die Einkäufe aus dem Auto in die Wohnung zu kriegen. Sie kam auf 600 Schritte und hält das für viel.

Dazu weiß ich auch was! Für einen Umzug, wie er bei uns denmächst ansteht, gibt es immer mehrere Gründe: Platz, Kosten, Spielumgebung fürs Kind, Infrastruktur, usw. Einer der Gründe, wieso ich auf jeden Fall froh sein werde, in der neuen Wohnung zu wohnen, ist genau das Thema "Einkäufe aus dem Auto in die Wohnung bringen".

Die Schritte hab ich noch nicht gezählt, es dürften aber bei mir ähnlich viele sein, wenn ich auf dem Parkplatz unter unserem Hochhaus parke. Viel schlimmer als die schiere Entfernung sind da aber die Stopps:

1. Aus dem Auto aussteigen
2. STOP Kofferraumklappe öffnen
3. Karton/Kiste herausnehmen
4. STOP Karton/Kiste abstellen
5. Kofferraumklappe schließen
6. Um die Hausecke herumgehen
7. STOP Karton/Kiste abstellen
8. Tür zum Parkplatz öffnen
9. Karton/Kiste wieder hochnehmen
10. zum Aufzug gehen
11. STOP Aufzugknopf drücken und warten
12. In den Aufzug reingehen
13. STOP Karton/Kiste im Aufzug abstellen
14. Oben aus dem Aufzug rausgehen
15. STOP Karton/Kiste vor der Wohnungstür abstellen
16. Wohnungstür aufschließen
17. reingehen
18. (wenn es eine Getränkekiste ist) STOP Karton/Kiste vor der Tür des Getränkebalkons nochmal abstellen.
19. Tür des Getränkebalkons öffnen
20. rausgehen und endlich STOP Karton/Kiste an die richtige Stelle stellen.

Das sind 8 STOPs für einen einzigen armvoll Einkauf. Wenn ich z.B. 4 Kisten Wasser, eine Kiste Bier und zwei Kartons andere Lebensmittel einkaufe, muss ich das ganze mindestens 3 mal durchlaufen. Es ändert nicht viel, dass ich ja alles auf einmal mit dem Aufzug hochfahre, weil die Tür zum Parkplatz sich nicht feststellen lässt, wenn es dumm läuft, fährt zwischen dem einen und dem anderen Weg noch der Aufzug weg (kostet auch nochmal ca. 4-5 Minuten). Das ist echt der Horror!

Ich hab schon viel versucht, meine aktuelle Taktik ist, z.B. 3 der 5-6 Getränkekisten im Auto zu lassen, und jeweils eine oder zwei mitzunehmen, wenn ich bei einer späteren Tour von woanders komme und sonst mit leeren Händen laufen würde. Manchmal hilft das, aber wenn ich das Auto leer brauche oder der Hund mitmuss, geht es schonmal nicht.

Demnächst wird das anders. Nur eine Tür, die mit Schlüssel zu bedienen ist, und schon ist man an der richtigen Stelle. So stell ich mir Einkaufen vor.

Dienstag, 28. November 2006

Das Schwein des kleinen Mannes

(Warnung: Dieser Artikel wird nicht jedem gut gefallen. Vielleicht lieber nicht weiterscrollen, auch wenn es nett anfängt.)

Zu verschiedener Gelegenheit habe ich hier schon unseren Gartenbewohner Klaus vorgestellt, mit dem sich zuletzt Julius anfreunden konnte.

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Ein possierliches Tierchen, das einerseits recht putzig in seinem Außengehege hin und her hopst, andererseits uns aber nötigt, mindestens auch in der Schlechtwetterperiode jeden zweiten oder spätestens jeden dritten Tag in den Garten zu gehen, um zu füttern oder eben auch zu säubern. Was tut Klaus dafür?

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Sitzt da und kuckt, und knabbert die Pfosten seines Freigeheges an.

Wir hatten schon länger vor, dem Treiben ein Ende zu machen, aber in Deutschland braucht es ja für alles einen Lehrgang oder eine Prüfung (was in den meisten Fällen gar nicht verkehrt ist), also haben wir es auf die lange Bank geschoben. Kürzlich kam aber Besuch an, der auch ein paar Tage verweilte, und der hatte tatsächlich die Fertigkeit, die uns fehlte.

DAS war die Gelegenheit, das Tier bei den Hörnern zu packen:

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Ein kurzer Schlag, er zuckte noch zweimal, schon war es vorbei. Professionell bedient, geschickt ging es weiter:

Mütze ab.

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Mantel aus.

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Im Moment sind wir uns noch nicht einig, ob wir aus dem Fell Hüttenschuhe für Julius machen sollen, einen Geldbeutel für Z. oder einen Schutzüberzug für meinen Golfschläger. Einig sind wir uns aber darüber, was damit passieren soll:

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Er liegt zur Zeit in Weißwein, demnächst gibts noch eine Stunde Sauna bei 160-180 Grad, dann hat er seine Miete für den Aufenthalt in unserem Garten schon bezahlt.

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Und die Überbleibsel, für die wir keine Verwendung haben, hätten wir eigentlich für Paul kochen können. Haben wir aber nicht.

Mal sehn, wenn es im Frühjahr vielleicht einen Nachfolger für Klaus gibt, versuch ich mich auch mal selber dran, ein Kaninchen zu schlachten, gesehen hab ich ja jetzt, wie es geht.

Donnerstag, 21. September 2006

Wer kuschelt denn da?

Grad kommt mein Kollege rein und fordert mich auf, mitzukommen, weil er etwas komisches an seinem Auto festgestellt hat. Bei näherem Hinsehen findet man an dem noch recht neuen Gefährt Stellen, die auf Abnutzung hindeuten, wo eigentlich nichts bewegt:

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An der Isolierung der Motorraumklappe, hinten Richtung Windschutzscheibe, und auch an der Dichtwulst, vorne.

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Nach weiterem Suchen zeichnete sich auch seitlich etwas ab, zunächst noch verschwommen:

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... dann aber deutlicher:

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Iiiiiiih! Ein Maulwurf!

Machen das nicht normalerweise nur Marder?

Als ich ihn streicheln wollte, bemerkte ich aber, dass er wohl nicht erst seit heute morgen da liegen konnte, an den Stoßdämpferbehälter gekuschelt, denn er war schon ganz hart. An einer Kralle zupfte ich ihn aus der Ecke und wir sahen uns den blinden Passagier noch genauer an.

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Ganz schön fieses Gebiss, als Schnecke oder Wurm kann man es da schon mit der Angst zu tun bekommen. Wär er nicht so blind, hätte er auch gesehen, dass man nach unten ganz locker aus dem Motorraum rausspazieren kann, aber vielleicht machte ihn auch der Lärm so irre, dass er alles Denken vergaß.

So. Jetzt hab ich auch mal wieder Kadaver-Content!

Bockbierbowle

- eine frage der richtigen mischung -

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