Rheinhoehe

Dienstag, 19. Februar 2008

Darf es etwas fröhlicher sein?

Neuer Header ist on. Ebenso winterlich, aber vielleicht nicht ganz so traurig wie der alte hier:

Donnerstag, 5. April 2007

Arbeitsplatte bestellt

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Dafür könnten sie sie auch reintragen!

Donnerstag, 8. März 2007

Ein Traum in Bambus

In den letzten Wochen haben sich alle Arbeiten im Haus darauf konzentriert, das nötige fertig zu haben, wenn die Parkettleger kommen. Wir haben es geschafft, alles weitgehend vorzubereiten, und so konnte das Multinationale Quartett (Bayern, Türkei, Syrien und Togo waren jeweils mit einem hochengagierten Handwerker vertreten) in drei Tagen alles einbauen.

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Irgendwie bin ich jetzt viel entspannter, auch wenn weiterhin noch viel vor uns liegt.

Dienstag, 6. März 2007

Abt. Wörter, die auf sächsisch zum brüllen klingen

(in diesem Fall geht fränkisch übrigens auch):

Parkettboden

Wir waren letzte Woche noch auf dem Stand des Bodenniveauausgleichs:

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Nun geht es in Riesenschritten voran und unser Bambusparkett sah gestern abend schon so aus:

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Gleich fahr ich wieder hin zum Nachschauen, dann sollte schon fast alles fertig sein!

Donnerstag, 22. Februar 2007

Calimero

Die Vorbewohner unseres Häuschens waren mit Satellitenschüsseln reichlich ausgestattet. Auf dem Dach waren zwei montiert, teils recht abenteuerlich "auf dem Fußweg" verkabelt.

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Eine weitere lag auf dem Dachboden herum. Die herumliegende war Schrott, die vom Dach sahen aber noch ganz gut aus, eine davon war ein 120 cm Mordstrumm mit Motorsteuerung. Wenn man das als Hobby hat, bestimmt eine tolle Sache, aber für uns wäre es sicher unpraktisch gewesen, wenn alle immer nur das gleiche Programm schauen dürfen. Also entschloss ich mich, meinen Ebay-Account mal wieder zu aktivieren. Es fand sich tatsächlich ein Käufer, der gestern auch abholen kam. Als ich sein Fahrzeug vor dem Haus stehen sah, mochte ich es zuerst nicht recht glauben. Der junge Mann für eine dieser Omaschaukeln, zu denen ich mich ja schonmal geäußert hatte.

Diese kleinen Kisten, die man ohne richtigen Führerschein fahren darf, sind ja sowieso nicht so großzügig im Platzangebot, aber mein Käufer - der mit der 120er Schüssel sein WLAN auf 10 km Reichweite strecken will (möge es ihm gelingen) - kam nicht mit einem leeren Gefährt an. Nein, es war schon fast bis unters Dach voll. Also mussten wir alles in möglichst viele Einzelteile zerlegen und schon ging es:

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Aber find ich ja toll, so junge Leute, die noch spontan sind und Ideen haben!

(Küken mit Sombrero du bist unser großer Hero - wer erinnert sich noch?)

Freitag, 2. Februar 2007

Kreativer Moment

Wieso ich so wenig blogge? Ganz einfach: ich hab ein Haus zu renovieren.

Heute war wohl mal wieder so ein Abend, an dem Bohrmaschinen, Akkuschrauber und Stichsägen nur so durch den Raum wirbelten, es galt, die Decke der zukünftigen Küche abzuhängen und dabei noch einen mittig nach unten hängenden Bauch von fast 5 cm auszugleichen. Wer das schonmal gemacht hat, weiß, dass man sich dafür lieber in Stunden als in Quadratmeter bezahlen lassen sollte...

Irgendwann klingelte es aber und der bestellte Pizzamann brachte Pizza und Salat. Erst in dem Moment fiel uns ein, dass wir zwar alles erdenkliche Werkzeug herumliegen und auch schon das nötigste auf Rollen für die Baustellentoilette in ausreichender Menge deponiert hatten, aber an Besteck gebricht es uns noch.

Zum Glück lässt sich das eine oder andere Werkzeug mit etwas Phantasie leicht zweckentfremden. Das Cuttermesser für die Pizza kommt einem noch als erstes in den Sinn.

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(Gut, das ich die Chilimühle immer im Auto hab)

Und was mögen die Chinesen wohl gemacht haben, bevor sie die Stäbchen erfanden?

Logisch:

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Das ideale Gericht für den Ess-Zollstock wäre wohl Cevapcici mit Kroketten, aber griechischer Salat ging auch ganz gut.

Freitag, 12. Januar 2007

Ja nee, is klar.

Ganz so unüberlegt scheinen die drei Weisen aus dem Morgenland letzte Woche doch nicht an unserer Baustellentür gekratzt zu haben:

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Worauf warteten sie denn unterwegs? Logisch, sie überlegten, ob man an diesem komischen Haus, bei dem man schon durchs Fenster sehen konnten, dass niemand drin wohnte, überhaupt klingeln sollte. Sie überlegten und warteten. Und warteten und überlegten. Und kamen schließlich doch zu dem Entschluss, es mal zu versuchen - eine für uns segensreiche Entscheidung.

Mittwoch, 10. Januar 2007

Heiliger Bim Bam!

Frau Nessy hat dieses Jahr schon Bekanntschaft mit dem schönen Brauch und dem guten Zweck gemacht, beinah hätte ich vergessen, dass auch wir am Sonntag heimgesucht worden sind.

Da geht man ohne böse Gedanken am Sonntag vormittag den zukünftigen Dachboden dämmen, plötzlich klingelt es an der schlecht öffnenden Tür des noch unbewohnten Hauses, dem man mit einem zweiten Blick durchaus ansieht, dass es mehr eine Baustelle als schon ein trautes Heim ist. Z. ist gerade unten und macht auf.

"Liebe Leute gebt uns was... von weit kommen wir her... dem Herrn... gelobt und gepriesen... " schallt es bis in die Höhen unseres Giebelhimmels aus Mineralwatte in höchsten Tönen aus den Kehlen der zwei Weisen und des einen angemalten Schwarzen.

Das gibts doch nicht! Erstens sind die einen Tag zu spät, zweitens wohnen wir noch nicht hier und drittens, wenn wir schon hier wohnten, würden wir vielleicht noch schlafen!

Im 8. Stock mit abschließbarem Aufzug blieb uns das die letzten Jahre weitgehend erspart; ab demnächst sind wir Erdgeschossler. Ich kann die Vorfreude kaum unterdrücken auf Rotes Kreuz, Arbeiterwohlfahrt, Friseurzeitschriftendrücker, Zeugen Jehovas und wer sonst noch geld- und seelengierig Einlass begehren wird.

Aber ok, wenn auch bis zum Einzug noch einiges zu besorgen ist - den Segen haben wir schon mal!

Dienstag, 19. Dezember 2006

Früh auf

So ne Baustelle ist ja schön und gut, aber alles was man macht, produziert in irgendeiner Art Müll in unglaublichen Mengen. Die eine Möglichkeit, ihn loszuwerden, ist ein Container, den man sich vor die Tür stellen lässt, Stück für Stück voll macht, und am Ende bestellt man den LKW wieder für die Abholung und ist so zwischen 600 und 800 EUR quitt. Das ist mir zu teuer. Man kann den Müll auch in einem Raum sammeln und je nach freier Kapazität in der Hausmülltonne beifüllen. Das würde wahrscheinlich Jahre dauern, und mit den größeren Stücken ist einem auch nicht geholfen. Von der Möglichkeit, gelegentlich mal einen Kofferraum voll irgendwo in den Wald zu schmeißen, will ich jetzt mal gar nicht reden.

So hab ich die Gegenrechnung aufgemacht und für den Preis einer Containerabholung einen einfachen Autoanhänger gekauft. Wollt ich schon immer haben, und jetzt ist die Gelegenheit! Gestern kam er zum ersten Mal in die Beladung und heute morgen war ich der erste auf der Deponie.

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Toll, was da alles draufgeht, aber anscheinend noch nicht genug, denn ein paar von den leichten Säcken, die staubdicht zugebunden waren, stopfte ich auch noch in den Kofferaum und auf die Rücksitze.

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530 kg laut Bodenwaage der Mülldeponie, ist auch bei Selbstanlieferung nicht umsonst, aber ich kann seeeeehr oft fahren, bis ich den Preis für eine Containerfüllung zusammen hab. Ein schönes Gefühl, so viel gespart zu haben und es bleibt immernoch ein Anhänger übrig, der auch nach Abschluss der Baustelle sicher noch gute Dienste leisten wird.

Dienstag, 12. Dezember 2006

Es ist angerichtet...

Interessant, dass sich außer der temporären Parallelität Zeitgleichheit noch andere Gemeinsamkeiten zwischen Familie Schnoog und Familie Yooee zeigen.

Eine Anregung zur Badgestaltung hab ich mir schon mitgenommen, und jetzt seh ich gerade, dass bei Schnoogs fast die gleichen Fliesen wie wir sie zu bestellen im Begriff sind, ebenfalls in der Küche verlegt wurden. Schön, so sehen wir wenigstens mal, wie die auf der Fläche aussehen.

Leider gibt es das Ikea.Küchenplanungsprogramm nicht her, die Fliesen in die 3D-Zeichung einzubauen, so muss man es sich selbst in die Zeichnung hineindenken (der dafür vorgesehene Raum ist hier auf den Bildern 2 und 3 im jetzigen Zustand abgebildet):

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Die Fronten werden Nexus Schwarzbraun sein, und die Dunstabzugshaube schwebt natürlich nicht frei in der Luft, sondern wird an der Decke befestigt. In dem Programm gibt es nur gerade Arbeitsplatten einzubauen, aber der Tisch, der an die Kochinsel angesetzt ist, wird die gleiche Form haben, und sich entgegengesetzt an die Insel anschmiegen. Ach ja, und die Tür neben dem Kühschrank wird eine Schiebetür zum Wohnzimmer, die sich in die Wand hinter dem Kühlschrank hineinschiebt.

Wenn man so am Herumbauen ist, will man alles am liebsten sofort fertig sehen, aber ich glaub, die Küche ist der Raum, auf den ich mich am meisten freu.

Bockbierbowle

- eine frage der richtigen mischung -

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