Mittwoch, 12. Oktober 2005

Typisch Italiener!

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Penne al WAS?!

- sigh -

Rerun
You are Rerun!

Which Peanuts Character are You?
brought to you by Quizilla

(Via Pipistrella - schönen Dank!)

Bausparer-Kamikaze

Von der lieben Frau Budenzauberin habe ich heute erfahren, was Kamikaze-Snipen ist. Den Begriff des Snipens für das Abgeben eines Ebay-Gebotes möglichst in letzter Sekunde kannte ich bisher überhaupt nicht, er erscheint mir aber durchaus passend (zur Erklärung für Russisch-Fremdsprachler: Sniper [engl.] = Scharfschütze).

Bedeutet, daß man in erwähnter letzter Sekunde nicht sein realistisches Höchstgebot abgibt, sondern eine utopische Summe. Sollte sich dann also doch noch jemand mit einem Gebot in die letzte Sekunde drängeln können, hat man den bebotenen Artikel garantiert sicher.
(s. Frau Budenzauberin)

So ist man ganz sicher der Höchstbietende und muss sich nicht ärgern, wenn man mit nur einem Fuffzgerl mehr gewonnen hätte.

So lange es um so kleine Differenzen geht, ist Kamikaze-Snipen das Mittel der Wahl. Weniger häufig wird man wahrscheinlich überrascht werden, dass der Artikel einem anderen Bieter dann doch überraschend viel wert gewesen wäre, und man nun dessen schon unvernünftig hohen Preis getoppt hat.

Krass ruinös kann es allerdings werden, wenn tatsächlich einmal zwei Kamikaze-Sniper aufeinander treffen und ein 10-Euro-Artikel für 501,00 EUR über den virtuellen Tisch geht.

Ich würde das ganz anders machen: Ich überleg mir, wieviel mir der Artikel wert wäre, addiere dazu den Stand des aktuellen Gebots sowie die Anzahl der Besucher am letzten Auktionstag, ein paar Minuten vor Schluss (sofern ein Zähler angezeigt wird). Dann hab ich einen Betrag beieinander, der auch schon ganz schön hoch ist, aber noch nicht ruinös hoch. Dann schön mit der Funkuhr an den Rechner, und wie immer ein paar Sekunden vor Schluss den Ballon steigen lassen. Wenn alles gut läuft, hab ich ein Schnäppchen, bei normal zahl ich etwas mehr, aber hab meinen Artikel gesichert, und falls wirklich ein echter Kamikaze dabei war, freu ich mich, dass er seinen Mut teuer bezahlt hat indem er mich überbot.

Das Prickeln ist fast das gleiche, wie wenn man richtig nach oben zockt, aber MIT Netz und doppeltem Boden. Die sichere Variante.

ORAKEL DES ALLTAGS: Das Frühaufsteher-Zeitungsbox-Orakel

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Wer von den 6 Mitarbeitern unseres Büros morgens zuerst hereinkommt, nimmt normalerweise die Zeitung aus der Rohrförmigen Box, die etwa 2 m rechts von der Eingangstür angebracht ist, sperrt auf und geht rein. Auf dem Weg zur Tür geht man automatisch an der Zeitungsbox vorbei.

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Deshalb kann man entweder an der Box stehenbleiben, die Zeitung aus dem auf beiden Seiten geöffneten Rohr herausziehen und dann die zwei, drei weiteren Schritte in Richtung Türe machen. Oder, und ich halte das für den sportlich-eleganteren Weg:

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Man stupst die Zeitung sobald man sie erreichen kann mit der rechten Hand in das Rohr hinein, gerade soweit, dass sie auf der anderen Seite etwas weniger als zur Hälfte heraus schaut,

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- zieht sie anschließend in der gleichen Bewegung im Vorbeigehen heraus und klemmt sie sich z.B. unter den Arm, so dass man sofort die Türe aufschließen kann.

Da es von vielen Faktoren abhängt, ob diese Bewegung leicht und fließend abläuft, oder ob man wegen mangelnder Präzision in der Ausführung darin innehalten oder gar zurückgehen muss, sehe ich die Prozedur gerne als Orakel.

Herrn twoblog wird schon dieser Umstand zu einer klaren tiefenpsychologischen Schlussfolgerung führen: Ein dosierter Stoß in eine Öffnung hinein – was kann das wohl bedeuten? Mir kommt es bei der Auswertung eher auf den weiteren Verlauf an:

1. Die Zeitung wird exakt an der richtigen Stelle mit der richtigen Kraft getroffen und bleibt in der perfekten Position liegen, damit ich sie in Sekundenbruchteilen greifen und herausziehen kann: Es wird ein guter Tag. Was ich heute vorhabe wird gelingen.
2. Ich treffe die Zeitung, komme aber mit der Hand zu weit nach vorne und schlage mit der Hand oder schlimmstenfalls mit dem kleinen Finger an den Lochrand: Es hätte ein guter Tag werden können, aber wegen der Schmerzen werde ich zumindest den halben Vormittag leichte Konzentrationsschwierigkeiten bekommen.
3. Ich treffe die Zeitung, jedoch zu fest. Sie schießt durch das Rohr und landet auf dem Boden. Womöglich regnet es auch noch, die Zeitung ist nass und deshalb reißen beim Aufheben auch noch einige Blätter aus: Die Harmonie, die ich noch beim Gang in Richtung Zeitungsbox zu spüren glaubte, wird durch Umstände zerstört, die nicht allein meiner mangelnden Koordination, sondern auch von mir nicht beeinflussbaren Faktoren zuzurechnen sind. Das Glück ist heute nicht auf meiner Seite, falls Besorgungsfahrten o.ä. anstehen, soll die lieber ein Kollege übernehmen.
4. Wie 3., jedoch nehme ich den Abflug der Zeitung wie im Matrix-Film verlangsamt wahr, folge ihr kurz mit den Augen, um sie dann wie beiläufig im vorbeigehen aufzufangen: Heute klappt alles. Nimm Dir frei, spiel Golf , Lotto und geh abends ins Casino würfeln.
5. Ich treffe die Zeitung gut, durch ihre ursprüngliche Lage im Rohr verkantet sie sich aber mit dem daneben liegenden Fenstersims.
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Ich muss anhalten, und sie umständlich herausrütteln, es vergehen wertvolle Sekunden: Mach langsam, Du könntest sonst stolpern.

Die Anzahl der möglichen Ausgänge ist praktisch unbegrenzt, und sie geben stets einen Hinweis auf den weiteren Verlauf des Tages. Und auch hier ist es wie beim Horoskop: Sieht es schlecht aus, freut man sich umso mehr, wenn es mal nicht stimmt.

ORAKEL DES ALLTAGS: Das Klopapier-Orakel

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Ein beliebtes Orakel des manchmal mehrmals-täglichen Lebens war mein kleines Klopapier-Orakel. Ich entdeckte es, als ich noch im Grundschulalter war und Tätigkeiten, die heute unbewusst und nebenbei ablaufen, bewusst wahrnahm und hinterfragte.

Es war für mich faszinierend, dass man nie voraussagen konnte, wie viele Blatt man von der Klorolle bekam, egal, ob man nur leicht zog oder heftig riss. Es hing nicht nur von Kraftaufwand und Moment ab, sondern auch von der Menge der Blätter, die noch auf der Rolle waren, sowie von der Art des Klorollenhalters. Ich mochte deshalb die Klorollenhalterungen nicht, die wegen eines Deckels oder einer Klemmfeder immer nur zwei bis drei Blatt auf einmal freigaben. Am liebsten mochte ich solche, bei denen die Rolle frei auf einer möglichst glatten Achse hing. Wäre ich Ingenieur oder Erfinder gewesen, hätte ich noch ABEC-7-Kugellager eingebaut.

Das Orakel funktionierte nämlich so: Ich zog einen möglichst langen Streifen mit möglichst einem einzigen Schwung von der Rolle, riss ab und faltete ihn einmal. Ziel und Daumen hoch für einen guten Tag war es, wenn die beiden Enden genau aufeinander zu liegen kamen. Bei bis zu einem Blatt Abstand ging es noch, und ich konnte unbesorgt zur Schule oder auf den Spielplatz gehen, aber alles was mehr als ein Blatt Abstand anzeigte, war Grund genug, sich auch ohne fiebrige Pustelgrippe direkt wieder ins Bett zu legen und bis zum nächsten Morgen abzuwarten.

Ich verwarf die weitere Befragung des Orakels ab dem Tag, als meine Mutter einmal die versehentlich nicht abgesperrte Toilettentür öffnete und ich mit einer 3 1/2 Meter langen und 9 cm breiten Luftschlange, die über meine unbekleideten Oberschenkel drapiert war und deren angenommene Mitte ich mit nach oben gestreckten Arm hoch hielt, um die orakelnde Faltung vorzunehmen, ertappt wurde. Die Berichterstattung meiner Mutter in den folgenden Tagen gab mich gegenüber Verwandten und Bekannten der Lächerlichkeit preis und ich befand, die doch recht geringe Aussagekraft des Orakels war es nicht wert, dass sich eine solche Situation wiederholte.

Blog-Thema: ORAKEL DES ALLTAGS

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Unser hochtechnisiertes Leben ist in vielen Berechen abhängig von Vorhersagen unterschiedlicher Formen. Wanderer, Surfer und Bergsteiger, aber vor allem auch Landwirte und Bauunternehmen können sich heutzutage über bis zu 6 Tage relativ sicher auf Wetterprognosen verlassen, wo sie noch vor wenigen Jahren auf Hinweise von Dorfälteren oder aus Bauernregeln hören mussten. Technische Analysen bringen unter normalen Bedingungen recht genaue Ergebnisse mit Hilfe von statistischen Methoden; es profitieren davon z.B. Geldanleger, Wahlforscher oder Marketingfachleute.

In Vergessenheit geraten dabei die Vorhersageinstrumente von der Antike bis ins vergangene Jahrhundert, die durch das aufmerksame Erkennen und Lesen bestimmter Zeichen den Menschen ihr Schicksal prophezeiten. Die Aussagekraft der Hinweise kann dabei sehr unterschiedlich sein: Von einer 50:50-Entscheidung wie beim Werfen einer Münze bis zu sehr differenzierten, jedoch noch zu interpretierenden Empfehlungen für das Verhalten in der Zukunft wie beim chinesischen I Ging.

Jedoch pflegen viele Menschen noch die kleinen Orakel des täglichen Lebens, die sie irgendwann in ihrem Leben einmal kennen gelernt und dann immer wieder auf ihren Rat gehört haben. Diese ORAKEL DES ALLTAGS sollen für ein paar Tage Blog-Thema sein und ich möchte alle herzlich einladen, ihre Methoden und Erfahrungen dieser Art der Zukunftsprognose mitzuteilen.

Dazu habe ich die folgenden kleinen Banner erstellt, die gerne verlinkt oder kopiert werden dürfen.

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Ich bin gespannt, woran Ihr es festmacht, ob der kommende Tag ein guter oder ein schlechter wird.

Bob, der Blogmeister(-maler)

Angeregt durch Stuffs Beitrag Nr. 720 hab ich mir vorgestellt, Bob Ross lebte noch und träfe Stuff irgendwann einmal online oder in Stuffs Stammkneipe.

Hier die Ergebnisse der folgenden drei Sendungen:

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Bockbierbowle

- eine frage der richtigen mischung -

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