Montag, 26. Dezember 2011

Manchmal muss ein Mann...

... auch mal etwas Zeit in einem Baum verbringen.

Schlechte Aussicht:



Gute Aussicht:


















Kurz vor Schluss dann doch noch mal abgerutscht...



... aber da war das Schlimmste schon vorbei.



Großer Baum:



Kleiner Baum:



So, jetzt könnte ich eigentlich wieder was essen.

Dienstag, 20. Dezember 2011

In den Finger gesägt - unplugged

Sich in den Finger sägen kann unter Umständen eine grausige und blutige Angelegenheit sein.

Ich hab gut daran getan, für das Kürzen des Weihnachtsbaumes die Unplugged-Version auszuwählen. Man kann auch Bügelsäge sagen.

Bei dem Versuch, wild fuchtelnd alle Gefahr von den danebenstehenden Kindern fernzuhalten, hab ich mich mit den scharfen Zähnen des Waldwerkzeugs in die Rückseite des Zeigefingers geratscht. Ein paar Tropfen Blut, etwas Zähneknirschen wegen der Erkenntnis, dass alle Heftpflaster des Hauses an Stühlen, Tischen, Schränken und Playmobilmännchen klebten, aber für den nun eingetretenen Notfall welche aus dem Autoverbandskasten herausgenommen werden mussten.

Von all dem mal abgesehen, kann ich die Rückseite des Zeigefingers für eine kleine Verletzung wärmstens empfehlen: Selten mal irgendwo einen Kratzer oder Schnitt gehabt, wo es so wenig störte. Das Pflaster hält da gut, es knibbelt sich nicht ab, wenn man etwas aus der Jacken- oder Hosentasche holt, beim Tippen auf der Tastatur ist es nicht im Weg, und man kommt tagsüber überhaupt kaum mal dran. Wirklich eine gute Stelle.

Sonntag, 4. Dezember 2011

Gassi am Sonntag

Gassi-Stiefel vom Aldi... 12,99 EUR
Digiknipse über einen guten Freund... 110 EUR
In einer Gegend wohnen, wo man direkt hinter dem Haus so einen Farben-Flash um die Ohren gehauen bekommt... UNBEZAHLBAR!




(Der Walnussbaum jetzt ohne Blätter, mal schauen ob er es im Frühjahr schafft. War ja leider etwas trocken in den letzten Wochen.)






(Der kleine Wasserfall, den man von unserem Balkon aus hört.)










(Ich mach alles weg, aber einen lass ich Farn. .. äh,.. einen Farn lass ich.)








(Was kuckst Du, Berg??)


(Was kuckst Du, Holzroboter??)


(Was kuckst Du, Hund??)

Toll, oder?

PAPA, PAPA, SCHAU MAL, SCHNELL!



... der König macht einen Kopfstand auf seiner Krone!

Roter Glüh-Afghane

Schon wenige Jahre nach ihrer Einführung haben sich die Bad Neuenahrer Uferlichter als fester Programmpunkt des hiesigen adventlichen Veranstaltungskalenders etabliert. Wir hatten gestern die Kinder versorgt, um uns das Spektakel auch mal anzuschauen. Kurz vor 8 reisten wir im festlich geschmückten Kurort an und fanden ein Bild vor, das wir irgendwie nicht so erwartet hatten:



Soviel Exekutive? Was war da los?

Hatten sich gewalttätige Occupy-Aktivisten gegen die Hebelprodukte der Gehhilfenindustrie zusammengerottet?

Oder hatten sich Atomkraftgegner (n-tv: "Anti-Atomkraft-Gegner") an den Schienen der Neuenahrer Touristen-Bimmelbahn festgekettet?

Die Aussicht auf einen romantisch-gemütlichen Abend schien etwas getrübt, bis wir einen der Polizisten sprechen konnten. Neeein, die Mannschaft kam vom Afghanistan-Gipfel am Königswinterer Petersberg. Alle Bonner Hotels waren mit Presse und Kongressteilnehmern belegt, Köln wurde von der Einsatzleitung als zu weit entfernt angesehen. Also blieb für diese Mannschaftsteile nur eine Absteige in Bad Neueahr. Steigenberger, aber die Jungs und Mädels sollen es ruhig gemütlich haben, dafür, dass ihnen am nächsten Tag ein übriggebliebener Taliban einen Bombenrucksack zwischen die Füße werfen könnte.

Das Hindernis für unseren netten Abend stellte sich jedenfalls als keines heraus, und so genossen wir das stimmungsvolle Arrangement im Kurpark mit ein paar Glühwein. Glühweinen. Gläsern Glühwein.



Abgesehen davon, dass diese Parkdeko eigentlich nur eine Kopie davon ist, was wir dieses Jahr an adventlicher Dekoration im und ums Haus angebracht haben, war das mal wieder eine Erinnerung daran, dass das hier schon auch eine lebenswerte Gegend ist.

Tolle Stimmung, Musik aus gut verteilten Lautsprechern überall draußen und Winzer-Glühwein.



Dann noch schnell auf ein Bier ins kürzlich neu eröffnete Irish Pub in Remagen, aber das ist schon wieder eine andere Geschichte...

Dienstag, 22. November 2011

Vom noch sattgrünen Spätsommer...



... zum stimmungsvollen Sonnenuntergang im Herbst.

Freitag, 4. November 2011

Marktübersicht Brezen

Im Zuge meiner täglichen Fahrt zur Postfiliale, in der sich unser Schließfach befindet, mach ich in letzter Zeit meistens einen kurzen Umweg zum Penny, ein paar hundert Meter weiter und hol mir eine Breze und einen Becher Buttermilch. Davor hatte ich eine Phase von ca. 2 Jahren, während der ich regelmäßig im Handschuhfach des Autos einen Vorrat von 1 bis 5 Tüten Nüsse aus dem Aldi- oder Lidl-Sortiment anlegte, um dann zum Becher Buttermilch eine Handvoll davon einzuwerfen.



Im Moment hab ich aber eben eine Brezen-Phase, und zusammen mit der Buttermilch ist das ein leckeres und erfrischendes Frühstück, dass wunderbar bis zum Mittagessen vorhält, auch wenn das erst um 13 oder 14 Uhr stattfindet.

Außer bei Penny gibt es natürlich auch bei den anderen Discountern Brezen, sowie hier in den an die Edeka-Märkte angeschlossenen Verkaufsstellen der Großbäckerei Lohner aus Polch.

Ich hab lange probiert und bin froh, dass Penny am nächsten liegt und meistens auch die kürzesten Wartezeiten an der Kasse hat. Hier das Ergebnis der Marktübersicht:

Penny (Remagen):
Preis: 0,29 EUR
Konstant leckere Brezen, bei denen der Bauch bissweich, in der Kruste aber dennoch knusprig ist. Der weiche Teil innen im Bauch ist locker und vermittelt beim Kauen ein angenehmes Gefühl auf der Zunge. Die Kruste ist außerdem meist etwas rau, was mir aus handwerklich hergestellten Brezen bekannt ist. Die Bögen der Ärmchen sind dick genug, dass sich nicht durch und durch hart werden, trotzdem so fest, dass sie ein intensives Knuspergefühl im Mund erzeugen. Das grobe Salz ist in angemessener Menge so auf dem Bauch und den Bögen verteilt, dass man es mit den Fingern leicht abrubbeln kann, wenn man nicht alles mitessen möchte.
Ergebnis: 5 von 5 Punkten

Lidl (Remagen):
Preis: 0,29 EUR
In Form und Dicke ordentliche Brezen, meistens auch ordentlich gebräunt. Der Teig im inneren ist leider oft sehr krümelig anstatt weich und locker. Ebenfalls gewinnt man beim Abbeissen von der krümeligen Kruste fast den Eindruck es handle sich um aufgebackenes Backgut. Die Konsistenz des Teiges führt auch dazu, dass die dünneren Bögen, obwohl von der Stärke her in Ordnung, nicht knusprig sondern altbacken wirken. Die Salzmenge ist als angemessen bis etwas zu viel zu bezeichnen, wirklich störend ist dabei aber, dass die Salzkörner anscheinend mit zu viel Feuchtigkeit auf die Breze aufgebracht werden, so dass sie sich etwas auflösen. Dadurch kann man sie kaum noch vor dem Genuss entfernen, es sei denn man kratzt mit einem Messer Salz zusammen mit der Teigkruste ab.
Ergebnis: 3 von 5 Punkten

Aldi (Sinzig und Bonn-Mehlem):
Preis: 0,29 EUR
Bei beiden Märkten ist die mangelnde Konstanz der Brezenqualität zu bemängeln. Mal bekommt man nahezu die perfekte Breze, locker und knusprig, mit genau der richtigen Salzmenge, mal hat man das Gefühl, sie läge schon mehrere Tage in dem Ausgabeautomaten. Meistens ist die Qualität aber in Ordnung. (Es soll ja Kunden geben, die glauben, die Brezen würden in dem Zeitraum zwischen dem Knopfdruck und der Ausgabe ins Brotgitter frisch gebacken... Sekundenbreze!) Es kommt selten vor, dass zu viel oder gar kein Salz auf der Breze ist, es ist auch nicht zerlaufen und lässt sich deshalb leicht abrubbeln.
Ergebnis: 4 von 5 Punkten

Lohner (Edeka Remagen und Oberwinter):
Preis: 0,67 EUR
Erstmal gibt es für mich überhaupt keinen nachvollziehbaren Grund, wieso ein Laugengebäck doppelt so teuer sein soll wie eine normale Semmel. 0,65 bis 0,67 ist hier in der Gegend in fast allen Bäckereiverkäufen der abgesprochene Preis für die Laugenstange ebenso wie für die Breze. Ganz zu schweigen davon, dass eine Großbäckerei wie Lohner die Brezen kaum per Hand geschlungen werden, die Kosten dafür auch nicht höher sind als für gerades Gebäck.
Für den mehr als doppelten Preis wie beim Discounter bekommt man dafür schließlich eine Breze, die am Bauch zu dünn ist, deren Kruste glänzt und einen krümeligen Eindruck macht. Die Ärmchen sind ebenfalls bröselig und zu hart, es ist meist entweder zu wenig oder zu viel Salz drauf, nur gelegentlich die richtige Menge. Genau so sollte es nicht sein, dass die unterstellte handwerkliche Herstellung eine spürbar schlechtere Qualität zu viel höherem Preis liefert. Da darf man sich dann nicht wundern, wenn Kunden auch das Backwerk lieber beim Discounter mitnehmen, sofern sie Gelegenheit dazu haben.
Ergebnis: 1 von 5 Punkten

Ich kann nicht sagen, inwieweit diese Ergebnisse für andere Regionen repräsentativ sind, aber hier in der Gegend lassen ca. 200-250 Brezenkäufe schon eine Aussage zu.

Kleiner Exkurs:
Im Rahmen der Recherchen zu dieser Marktübersicht kam ich auf Empfehlung eines Freundes auch noch dazu, die Brezen der Bäckere Vögele in Schwabmünchen zu probieren. Den Preis weiß ich nicht, sollte vermutlich bei ca. 0,70 EUR liegen, aber ich kann soviel sagen: Ich habe ihn vor Begeisterung vergessen! Wenn es die perfekte Breze gibt, dann könnte es die sein. Knusprig, locker, einfach in jeder Hinsicht genau auf den Punkt gebracht. Wer also in die Gegend kommt, sollte die auf jeden Fall in seinen Brotzeitplan einfügen.
Nachtrag: Eine zuverlässige und fachkundige Quelle vor Ort hat den Preis bei Vögele nun freundlicherweise für mich ermitteln können: 0,50 EUR!!!!! Die unverschämte Unangemessenheit demgegenüber des Preises bei Lohner und in schweigender Absprache auch den meisten anderen Backwarenfilialen hier schreit geradezu zum Himmel!

Fazit:
Wo man sich damit auskennt, ist der Preis für eine gute handwerklich hergestellte Breze auf jeden Fall gerechtfertigt. Wer keinen fähigen Brezenbäcker in der Umgebung hat, ist mit den preisgünstigen Standardbrezen vom Discounter auf jeden Fall gut bedient. Dem Nicht-bayerischen Brezenkartell mit seinen Mondpreisen sollte man sich nach Möglichkeit zu entziehen versuchen.

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Projekt im Keller

Im Haus gibt es immer wieder mal was zu tun und zu machen. Und jetzt kam irgendwie überraschend auch noch eine günstige Gelegenheit dazwischen.



Unser letzter Besuch in einer Wellnessanlage hat inklusive Imbiss und Babysitter ca. 90 EUR gekostet. Mangels Spontaneität und Kinderbetreuung schafften wir sowas zuletzt ca. 1-2 Mal im Jahr. Der Effekt für die Gesundheit bleibt dann auch eher "homöopatisch" - und an den Zauber glaub ich nicht.

Da sind ein paar hundert für so eine wenig gebrauchte Kiste im sonst weitgehend ungenutzten Keller doch gut angelegt. Man kann öfter, es geht schneller und es geht auch, wenn die Kinder schon schlafen. Dank nachträglich eingebautem Fenster sobar mit Blick auf das Tal hinterm Haus und damit einem Abschnitt des Rhein-Burgen-Premium-Wanderwegs.

Kann es kaum erwarten, bis endlich der Strom liegt.

Header: Es herbschtelt



Der Sommerheader war insbesondere im Hinblick auf den schönen und warmen September viel zu kurz repräsentiert, aber trotzdem wird es jetzt und hiermit Herbst.

Donnerstag, 15. September 2011

Sicher ist sicher

Ferienwohnung Ostsee. Nachdem wir uns bei der Ankunft noch darüber gefreut hatten, dass die Vermieter mit Rauchmeldern in jedem Zimmer der Sicherheit Sorge tragen, hätte ich ihn heute Nacht am liebsten weit aus dem Fenster geworfen, als er gegen 5 Uhr losheulte. Das Ding von der Decke gerissen und erstmal die Batterie raus. Julius: "Papa, was war das?". Nicolas: "Ich hab ausgeschlafen!"

Bevor ich mich wieder hinlegte, haute ich mir an dem Innenvorsprung der Dachgaube erst nochmal kräftig die Rübe an.

Bei den Nachbarn ist das Baby aufgewacht, die haben erstmal wieder für ne Stunde Leben in der Bude. Nach dem Fehlalarm lieg ich noch einige Zeit wach. Wäre ich schnell genug gewesen, wenn da wirklich Rauch oder Feuer gewesen wäre? Was hätte ich zuerst gemacht, was mitgenommen, hätte ich noch Zeit gehabt, einen Pulli oder irgendwas an mich zu reissen? War da wirklich überhaupt kein Rauchgeruch? Nein, da war keiner. Aber auch so eine ungewollte Übung bringt einen dazu, es nochmal durchzuspielen.

Mittwoch, 10. August 2011

Stützräder - nein danke!

Hatte er es letzten Sommer in LT eigentlich schon erfolgreich probiert, weigerte er sich doch, daheim ein Fahrrad zu nehmen. Er wartete auf den nächsten Litauen-Urlaub, und wie erwartet klappte es auf Anhieb.

Als er DANN wieder daheim war und ein Rad in der passenden Größe vorfand, war der Bürgersteig seiner!

Catering an Bord

Bei Yooee-Airlines ist auch für das leibliche Wohl der Fluggäste gut gesorgt.



Bei diesem Flug wird Tomatensaft in der ganzen Frucht sowie Cold-Hot-Dog Meatpacker-Style gereicht.

Samstag, 6. August 2011

Heißer Auftritt

Heute morgen beim Penny:
Ein älterer Herr tauscht gerade seinen Einkaufswagen wieder gegen einen Euro ein, als ein anderer - sehr dicker - Mann auf einem kleinen Vespa-Roller angefahren kommt. Der Rollerfahrer nimmt seinen Helm ab, der andere begrüßt ihn:

Na, Evel Knievel?

Freitag, 5. August 2011

Wunder der Natur

In der Nähe von Königswinter wurden die ersten Vögel mit vier Beinen entdeckt. Sie erfreuen sich abgesehen von kleineren Wehwehchen bester Gesundheit:



Oder stehen die in der Rubrik, weil sie nur als Paar abzugeben sind?

Donnerstag, 4. August 2011

Elektronenjunge

Beim Zwischenstopp am Burgerking an der A61 auf dem Weg nach Süden passierte es Nic mal wieder, dass seine Hose auf der Rutsche Ladung sammelte und sie in den Haaren zwischenlagerte...



Gute Sache, die Serienbildfunktion.

Dienstag, 2. August 2011

Mit was drauf?

- ...ich muss etwas aufpassen, ich ess heut nur ne Folienkartoffel.
- Mit etwas saurer Sahne vielleicht?
- Nnnnee, ach wissense was, tun se mir so ne Pute drauf!

Samstag, 30. Juli 2011

Erst Juli...

Und der Winter-Header wird schon zu den Akten gelegt.



Beim neuen Header hab ich wohl irgendwie einen anderen Ausschnitt gewählt, aber es kommt mir auch sonst so vor, als würden die Bäume einen immer größeren Teil der Aussicht für sich beanspruchen...

Rippchen für Große

Erstmal Glut auf den Grill.



Rippchen drauf.



Warten, zwischendurch mal drehen.





Abschlusskontrolle...



Scheibchen schneiden.







Fertig.

US Black Angus Beef. Traumhaft.

Nehmt den Ballon nicht mit raus!

Der fliegt euch weg!

Halt fest, nicht loslassen...







Weg, Nemo.

Dienstag, 19. April 2011

Teldafax Energy - Chaos ohne Ende (9)

Email von Teldafax mit der Frage, ob sie mich anrufen dürfen.

Bei dem Anruf fragt der Mitarbeiter zuerst, ob ich denn an einer Weiterbelieferung grundsätzlich interessiert bin, der Vertrag würde dann ja noch bis 31.10.11 weiterlaufen.
- Zu dem alten Preis bin ich das durchaus.

Ich hätte ja eine Mitteilung über eine Preisanpassung bekommen und dann anscheinend von einem Sonderkündigungsrecht gebrauch machen wollen
- stimmt, ich habe wegen der PreisERHÖHUNG zum 28.2.2011 gekündigt, aber das wurde von Teldafax ignoriert.

Ob ich denn wisse, dass es so ein Sonderkündigungsrecht bei Energielieferverträgen gar nicht gibt?
- Das Sonderkündigungsrecht ist im Punkt 7 der AGB festgehalten, die mir gerade vorliegen. Es stimmt nicht, dass es das nicht gibt.

Da sei ein Schreiben rausgegangen, dass die Sonderkündigung automatisch in einen Widerspruch umgewandelt wurde, da gäbe es ein Schreiben vom 24.3.
- Das liegt mir vor.

Also, wenn ich jetzt auf der Sonderkündigung bestehen würde, würde man sie mir nochmals anbieten für eine erneute Sonderkündigung zum 31.5., ich könne mich aber auch zum alten Preis weiter beliefern lassen.
- Ich lasse mich zu dem Preis gerne weiter beliefern.

Aber wenn ich doch kündigen wolle...
- Nein, das ist schon in Ordnung, liefern sie gerne weiter.

Ich könne aber auch kündigen, wie gesagt dann zum 31.5. ….
- Nein, Sie können gerne weiter liefern. Den Sonderabschlag habe ich ja inzwischen auch bekommen, dann müssten Sie mir nur noch bestätigen, dass ich die zwei Freimonate verrechnet bekomme. Dann können Sie gerne zum alten Preis bis 31.10. weiterliefern. Das müssten Sie mir bitte auch bestätigen, denn laut Kundenportal soll der alte Preis wieder nur bis 31.8. gelten.

Ach, den Sonderabschlag haben Sie zurückbekommen?
- Ja, vor ein paar Wochen.

Ja, ja, in dem Schreiben mit dem Widerspruch steht ja auch, dass wir Ihnen eine erneute Preisgarantie für 6 Monate einräumen.
- Ist kein Problem – liefern Sie und wenn eine Preiserhöhung kommt,mache ich wieder von meinem Sonderkündigungsrecht gebrauch. Wenn Sie das wieder in einen Widerspruch umwandeln, können Sie vielleicht zu dem alten Preis noch sehr lange liefern. Wie ist das jetzt mit den 2 Freimonaten?

Ja, ich sehe hier das Auftragsformular, ach, das ist mit Verivox gemacht worden... Das hätte nur auch in unserer Auftragsbestätigung festgehalten werden müssen.
- Ist es aber leider nicht, aber das interessiert mich auch nicht besonders, denn die 2 Freimonate waren ja eine der Grundlagen für meinen Auftrag. Wenn da zwischen Ihnen und Verivox ein Fehler passiert ist, müssen Sie das mit Verivox klären.

Das werde ich natürlich in Klärung geben, aber dazu kann ich jetzt nichts sagen.
- Kein Problem, klären Sie das in aller Ruhe, denn bis es geklärt ist, werde ich weiterhin keine Zahlungen leisten.

Ja, gut, wir haben bei Ihnen ja auch schon eine Mahnsperre eingegeben, bis das alles einvernehmlich geklärt ist.
- Prima, dann kann ja nichts passieren. Danke für Ihren Anruf!



Der Herr hatte irgendwie von Anfang an einen etwas unterwürfigen Tonfall in der Stimme, als hätte er schon jede Menge Beschimpfungen gehört in den letzten Tagen. Wie man sieht, versuchte er es zaghaft, mir doch noch ein schlechtes Gewissen einzureden wegen der versuchten Sonderkündigung, aber da hat er nun mal Pech gehabt, dass diese Korrespondenz sich in den letzten Monaten zu einem Hobby entwickelt hat und ich deshalb jede Episode des Schriftwechsels mit einem Griff aus dem Stapel fischen kann. Ich weiß gar nicht, was ich machen soll, wenn die Angelegenheit wirklich mal geklärt ist...

Bockbierbowle

- eine frage der richtigen mischung -

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Yooee - 2011-12-26 13:05
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Budenzauberin - 2011-12-20 14:50
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Yooee - 2011-12-20 14:23

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