Donnerstag, 7. Januar 2010

Vor dem Blizzard aus der Vb-Wetterlage

Bevor uns die berüchtigte Vb-Wetterlage am kommenden Wochenende vier Meter hoch einschneit, hatten wir doch letzte Woche schon einen für hiesige Verältnisse knackigen Wintereinbruch. Es waren tatsächlich an die 10 cm, die ab dem frühen Samstagmorgen fielen und Wiesen und Straßen waren geschlossen weiß.

Wir hätten alle noch bis halb neun schlafen können, aber da Z. um kurz vor 7 aus dem Fenster schaute und ob der weißen Pracht "Ooooh!" sagte, waren mit einem schlag alle wach. Also aufstehen, schnell was frühstücken, 8 Uhr raus schneeräumen, 9:30 Uhr melde Schneemannvollzug:



In so einer Extremsituation muss man, gerade als Vater, schnell reagieren. Ausgehend von um die 0°C war strengerer Frost angekündigt, und wenn aus dem frisch gefallenen Pappschnee im Verlauf des Vormittags plötzlich Harsch oder Pulver wird, und es ist noch keine Schneefigur gemacht, hat man es verpasst. Einem knapp 4-jährigen zu erklären, dass zwar jetzt genug Schnee liegt, man aber trotzdem keinen Schneemann bauen kann, will ich, gerade als Vater, unbedingt vermieden wissen!



Stapfen, Herumrollen, Schneeballschmeißen, Rote Bäckchen, Strahlen im Gesicht!

Der kleine schaute zuerst aus dem Ansitzsack zu.



Aber bald hielt ihn nichts mehr, und er wollte mit ins kalte Gewühl.



Es blieb nicht bei dem Schneemann, unser kleines Stück Wiese gab sogar noch eine Schildkröte her.



Zwei Stunden draußen, danach hatten wir alle auch Freude dran, den Rest des Tages den Schnee durchs Fenster anzuschauen.

Jetzt wollen wir mal sehen, was Tief Daisy überhaupt drauf hat, nachdem sie den Mund hinsichtlich Schneechaos ganz schön voll genommen hat, und ob sie auch hier im Mittleren Westen noch ein paar Zentimeter nachlegen kann.

Schon bei den Gänsekeulen...

... wäre es längst fällig gewesen, aber jetzt hat der Sommer-Header



endgültig ausgedient.

Sonntag, 6. Dezember 2009

Gans ehrlich: Ich habe geweint!

6. Dezember. Die Familie ist jetzt schon 3 1/2 Wochen weg und ich hatte dieses Wochenende Lust, mal wieder was richtiges zu essen, nicht nur immer Salat oder schnell was aus der Dose. Ein Mann kann sich auch allein versorgen!

Freitagabend: Pizza for one. Vor dem Tischtennistraining schnell eine Handvoll Hefeteig zusammengeschmissen und zum Gehen vor den Ofen gestellt, nach dem Sport Ausrollung, Belagschneidung, Belegung, Backung - Fertig.

Samstagabend: Mein Klassiker seit mehr als 20 Jahren: Nudeln mit Tomatensoße und irgendwas drin. So scharf, dass ich den Boxkampf zwischen Herrn Povetkin und Herrn Nolan gestern Abend ebenso unscharf sah wie wahrscheinlich Herr Nolan selbst.

Sonntag. 6.12. Nikolaustag.

Nach Einbruch der Dunkelheit hatte ich mich Freunden aus dem Ort verabredet, unser letztes Jahr gekauftes Nikolauskostüm wieder zum Einsatz zu bringen und der dreijährigen Tochter den Santa zu machen. Letztes Jahr stand die kleine noch hinter der Mama, diesmal zeigte sie mir sogar ihr Zimmer.

Auf dem Parkplatz begegnete ich einer weiteren Mutter mit ihrer etwa sechsjährigen Tochter. "Schau mal, da is der Nikolaus". Ich grüßte ebenso höf- wie freundlich und stieg ins Auto. Erst ein paar Sekunden später fiel mir ein, was das für das Mädchen für einen Schock bedeutet haben mochte: Der heilige Nikolaus steigt in ein Auto und fährt weg. Na, wenigstens ist es ein Van, da passen ausreichend Geschenke rein. Und bei plus 10°C hätten die Rentiere ihre Mühe, den Schlitten über den Asphalt zu schleifen...

Aber ich schweife vom Thema ab. Als Abendessen für heute stand zur Auswahl, was noch so im Gefrierschrank und im Haus war. Ein Päckchen mit zwei Gänsekeulen von Sankt Martin 2008 fiel mir ins Auge. Das musste weg.

Heute morgen rausgeholt zum Auftauen und mal schnell im Netz gespinxt, was man damit so macht. Backrohr. So, so. Rotkohl. So, so. Knödel. So, so.

Zufällig fand sich am Boden des Kühlschranks noch ein Rest der Gartenernte 2009. Ein Rotkohl, dessen äußere Blätter schon so trocken waren, dass er nach dem Schälen, einer Zwiebel ähnlich, noch die Größe einer Grapefruit hatte. Für eine Person mehr als genug. Mit in den Topf kam das Verwertbare eines runzeligen Apfels, eine kleine Zwiebel und so ungefähr ein Viertelliter Rotwein aus Flaschen, die so rumstanden, die aber nie mehr jemand trinken würde.



Statt Knödel plante ich Reis ein. Ich bin nicht so der Kartoffel-Typ. Weiß auch nicht. Entgegen der Kochbeutelkultur, die in Deutschland für Reis so vorzuherrschen scheint, mach ich es so: Eine Pfütze Olivenöl in einen Topf. Die Hälften einer oder mehrerer kleiner Zwiebeln mit der Schnittfläche nach unten ins heiße Öl und ein paar Minuten anbräunen. Dann eine Tasse voll trockenen Reis mit dazuschütten, nicht viel später die gleiche Menge Wasser. Salzen, vielleicht einen Hauch Pfeffer drüber. Wenn das erste Wasser kocht, nochmal die gleiche Menge drauf. Wenn das auch kocht, nochmal die halbe Menge. Wenn das alles zusammen kocht, auf die Häfte runterdrehen und in Ruhe lassen, bis der Reis weich ist. Schmeckt viel besser als die Kochbeutelvariante.



Nun zur Gans. Die Keulen waren noch nicht ganz aufgetaut, aber so gut wie. Also im Bräter erstmal anbraten, mit ein paar kleingeschnittenen Zwiebeln in Olivenöl. Dann einen Schuss Wasser, Salz, Pfeffer und ein ganz kleines Bisschen kleingehackte Chilischote dazu und bei 200°C ins Backrohr, wobei die Schnittseite der Keulen nach oben schaut.



So bleibt es eine halbe Stunde drin, zwischendurch gießt man immer wieder ein kleine Menge OSaft dazu, aber nicht zuviel. Dazwischen natürlich den Ofen nicht aus dem Auge lassen.



Nach einer halben Stunde dreht man die Krustenseite der Keulen nach oben. Wieder eine halbe Stunde später kann man die Hitze noch etwas hochdrehen und die Oberseite der Keulen etwas mit der Bratenflüsigkeit benetzen, damit die Haut knuschprig wird. Immer wieder einen Schuss OSaft dazu, insgesamt werden es für die zwei Keulen so 300 ml gewesen sein.



Die dritte halbe Stunde kann auch etwas kürzer werden, wenn die Keulen schon durch sind, jedenfalls hab ich sie kurz vor Schluss aus dem Bratensaft genommen, auf einem warmen Teller, dann wieder im Bräter abgelegt, und so die Soße aus OSaft, Zwiebeln und Gewürz wegnehmen und mit dem Stabmixer und einem Löffel Mehl andicken und homogenisieren können. Dann kam alles nochmal so lange in den Ofen, wie es dauert, bis die Soße einmal aufkocht.



So, und dann kam schon die Zeit, anzurichten.

Das Ergebnis dieses Versuchs eines Klassikers war so gut, dass es mir ernsthaft schade war, es heute abend mit niemandem zu teilen. Also sehr gut. Ich habe geweint. Also fast zumindest ;-)



Was für ein fantastisches Essen, ohne jede Art unerschwinglicher Gewürzspezialitäten oder schwer zu erlernender Kunstgriffe. Kann echt jeder, man muss es nur probieren!

Mittwoch, 2. Dezember 2009

Kurbesuch

Was ich bis dahin nur von der Bringfahrt in Dunst und Dunkel, dann von den Webcamansichten kannte, schaute ich mir letztes Wochenende beim Kurbesuch mit eigenen Augen an. Fast durchgehend gutes Wetter mit Föhn und Alpenpanorama schaffen für die Mutter-Kind-Kind-Kur schon vor allen angebotenen Anwendungen einen Erholungsvorsprung.

Selten mal war ich so lang von den zwei Räubern getrennt...





Der Chiemsee lud bei Sonne und gut 10 Grad zum Spazieren und Weißbiertrinken am Ufer; die Kulisse aus See und Gebirge bieten Sonnenuntergänge bis zum Abwinken.



Abendbetreuung für die Kinder war nicht vorgesehen, und so machten wir es uns auf dem Zimmer gemütlich. In der Klinik herrscht keine Knastatmösphäre: Schlusszeiten, Besucherregelungen, etc. werden tolerant gehandhabt.



Am nächsten Tag noch Schifferlfahren.



Die Herreninsel im Winter ist nicht so der Renner. Das Schloss Herrenchiemsee mit den kleinen Kindern in einer Führung zu besichtigen haben wir uns mal gespart, die Vorgartenanlage mit den Prachtbrunnen ist blumenleer und frostsicher verpackt.



Dafür hat die eigentlich winzige Fraueninsel einen sehr schönen Christkindlmarkt mit toller Atmosphäre. Hätte ich nicht noch die 700 km Heimfahrt vor mir gehabt, wär ich bestimmt bei Glühwein und Biobier (und natürlich einer Adventslesung oder einem besinnlichen Posaunenkonzert) hängengeblieben.

Donnerstag, 19. November 2009

Die Schattenseite der Kur

Lange erwartet und wohlverdient verbringen Frau und Kinder zur Zeit eine der schönsten Jahreszeiten in einer der schönsten Gegenden Deutschlands (Die Gruppe der schönsten Gegenden Deutschlands ist irgendwie ganz schön groß.) auf Mutter-Kind-Kind-Kur: Dem Chiemgau.

Heute morgen sogar für jedermann sichtbar auf der Seecam:



Natürlich fehlen sie mir, aber ich müsste lügen, wenn ich nicht auch die Ruhe daheim gelegentlich als erholsam empfinden würde. Die Schattenseite dieses externen Gesundheits-, Fitness- und Wellnesspakets ist, dass ich gestern in eine mir bis dahin praktisch vollkommen verborgen gebliebene Welt vordringen musste: Die unmittelbare Umgebung des....




.... BÜ-GEL-BRETTS!!!!!

Nach anfänglichen Berürungsängsten mit dem dampfspeienden Monster, ging es mir zum Ende der ersten Halbzeit des Fussball-Länderspiels gar nicht mehr so schlecht von der Hand. Unglaublich, an welchen Stellen verschiedener Teile der Ober- und Unterbekleidung man Bügelfalten anbringen kann. Leider seh ich erst heute abend, ob die in der Unterhose den Tag im Büro gehalten hat ;-)

Montag, 9. November 2009

Anzeige im Anzeigenblatt

Ich hab gerade eine Sache zum Verkauf in einem dieser Online-Anzeigenblätter. Der Wert liegt, sagen wir mal, zwischen 100 und 150 EUR. Da das Anbieten an sich nichts kostet, ich das Ding aber auch nicht billig abgeben will (dann behalt ich es lieber), steht es da schon einige Wochen ohne große Resonanz.

Zum Wochenende kam nun Interesse von der Insel:

Re: Anzeige im Anzeigenblatt
...
Sonntag, den 8. November 2009, 23:58:58 Uhr
Von:
Wilson Jackson [Jetzt chatten]
...
Zu Kontakten hinzufügen
An: Yooee
Hello,
Thanks for the mail,i have contact my client in dublin in ireland about it and the price he told me that every thing is ok for him ok,so you will get the payment via check in excess
ok,so when you received the check from my client,you will deduct you asking from the payment ok,so you will transfer the remaining money to the shipping company ok,so the shipping company can come for the pick up ok,so i want you to send your information ,
name...............
phone number.............
your address................
zipcode................
country....................
so i can forward it to my client to issue the check payment for you ok,i wait to hear from you.
Regards


So. Da ist also ein Mann oder eine Firma beauftragt worden, in Kontinentaleuropa einen gebrauchten Artikel im Wert von gut 100 EUR zu suchen. Der Kunde ist mit dem Preis total einverstanden und wird mir in den nächsten Tagen einen Scheck schicken, wahrscheinlich mit einem viel höheren Betrag, da er großes Vertrauen in die Ehrlichkeit der Menschen auf der Welt hat. Wenn ich den Scheck hab, soll ich herausfinden, was der Versand kostet, und die Differenz auf ein Konto überweisen, das man mir angibt. Und dann kommt bald jemand, der die verkaufte Sache abholt, und alle sind glücklich!

Toll, was es heutzutage alles gibt.

Lieber Herr Jackson. Oder Herr Wilson.

Ich hab jetzt schon mal im Voraus den Versand ausgerechnet, angeboten, den Betrag auf mein Konto überweisen zu lassen, und dann zu verschicken. Das wäre für alle billiger, oder?

Vor allem, weil ich bestimmt kein Geld irgendwohin überweise, mit einem Scheck in der Hand, auf dem wahrscheinlich Dagobert Duck als Finanzminister oder Notenbankvorsitzender unterschrieben hat.

Freitag, 21. August 2009

Bob der Jeck

hätte bei uns bessere Chancen:

Julius habe ich heute vormittag eine Bob der Baumeister-DVD mitgebracht. Nach dem Mittagessen kuckt er schon mal was, um die Eindrücke vom Kindergarten etwas auszuchillen.

Also, die neue DVD reingelegt.

5 min später...

Mama, ich tu die Bob der Baumeister CD raus und tu lieber "Dumma ne dumma ne Klaharee" rein.

Dienstag, 18. August 2009

Metro-Katalog Oktoberfest, n-ne.



Preissn - mehr sog i ned.

Montag, 17. August 2009

Followup: Kundenkindern und Kundenkindeskindern

Auch bei Edeka in Remagen lernt man dazu:



Ein paar der geschützten Kunden und Kinder sind, sichtlich erfreut, im Hintergrund zu sehen.

- ich helf ja gern!

Freitag, 14. August 2009

Gute Web-Übersetzungstools

Wer gelegentlich oder häufig mit Übersetzungen zu tun hat, wird schon das eine oder andere dafür im Internet bereitgestellte Werkzeug dafür ausprobiert haben.

Schon die meisten normalen Wörterbücher sind recht praktisch zu verwenden. Wenn man den jeweiligen Text sowieso am PC bearbeitet, ist die Eingabe von Begriffen in ein Suchfeld fast immer praktischer als in einem Wörterbuch herumzublättern (und sich vielleicht für Minuten in anderen Begriffen zu verlieren, die man zufällig sieht und plötzlich auch ganz interressant findet).

Trotz teils auch renommierter Autoren der Wörterbücher und je nach Zielgruppe fehlen dort aber oft technische oder Spezialbegriffe. Diese schlage ich bereits seit mehreren Jahren im amtlichen Internetwörterbuch der EU nach. Da für die EU sowieso alle Gesetze, Verordnungen, usw. in alle möglichen Sprachen übersetzt werden müssen, greift EURDICAUTOM, wie es früher hieß, auf diese amtlichen Texte zurück. Da in der EU fast alles geregelt ist, findet man so fast alle Begriffe fast aller Fachgebiete, und das auch noch in ausgefallenen Sprachen wie rumänisch, litauisch, kroatisch, usw. Das war schonmal Tipp Nr. 1.

Tipp Nr. 2 weist auf ein recht neues Tool hin, von dem ich erst vor ein paar Tagen erfahren habe, aber wirklich begeistert bin:



Linguee liefert bei Eingabe eines Suchbegriffs nicht nur einen Wörterbucheintrag, sondern vor allem Beispiele für die Übersetzung des Begriffs in einem Kontext im Internet. Als Hauptquellen werden ebenfalls amtliche Quellen, außerdem professionell Übersetzte Internetseiten von Unternehmen und Universitäten genannt. Jeder hat schon einmal herzlich über eine automatische Übersetzung z.B. von Google o.ä. gelacht und weiß deshalb, wie wichtig es ist, nicht eine Maschinenübersetzung sondern die durch einen richtigen Menschen vorgenommene und in die richtige grammatische Form gesetzte als Referenz für einen Begriff vor sich zu haben. Bisher gibt es Linguee leider nur Deutsch-Englisch, sicherlich wird es aber nicht lange dauern, bis noch weiter Sprachen dazukommen.

Mittwoch, 12. August 2009

Litauen 2009 - Brotzeit rustikal (TSL (9))

Speck und Schnaps bilden das Fundament, dazu Brot Gemüse der Saison, auch mal einen Schluck Saft oder Limo nach dem Kurzen. Die Kombination geht im Winter beim Holzmachen im Wald genauso wie abends am Gartenfeuer statt Grillen.









Sieht doch schon auf den Bildern gemütlich aus, oder?

Donnerstag, 6. August 2009

Archäologischer Sensationsfund in Rolandseck

Schon von einigen Jahren fand ich beim Pilzesammeln einen Stein in eigenartiger Form. Ich legte ihn mit in den Korb (der zu dem Zeitpunkt noch leer war :-( ), von dort wanderte er erst auf die Terrasse, dann aufs Multimediamöbel, dann in einen Karton, dann in den Keller, und so weiter.

Immer wieder nahm ich ihn in die Hand, drehte ihn hin und her, erst jetzt fiel mir ein, was das sein könnte: Ein Faustkeil!

Das Neandertal ist ja nicht mal 100 km weg, bestimmt hat einer der Barfuss-Spezis mal einen Ausflug den Rhein rauf gemacht, war wie ich in Rolandseck Pilze sammeln und hat ihn hier verloren. Bis er genug Pilze gesammelt hatte, um sie gegen einen neuen Faustkeil (dann wahrscheinlich einen viel besseren, vielleicht mit Lupe dran, oder Pinzette und Zahnstocher, musste er einen Wurfspeere mit den Fingernägeln spitz schaben. Ärgerlich!

Nun hab ICH ihn:













Die Pfeile zeigen jeweils die Bearbeitungsspuren, die beweisen, dass der Stein nicht einfach von einem größeren Brocken abgesplittert ist, sondern wirklich vor 50.000 Jahren oder so zurechtgeklopft wurde.

Und ICH hab ihn nun! Toll, oder?

Bestimmt ist der 400.000 EUR wert und ich muss ab demnächst nur noch halbtags arbeiten.

Dienstag, 4. August 2009

Litauen 2009 - Was war nochmal der Nationalsport?

Ich hab in meinem ganzen Leben noch nie so viele Körbe gesehen!



Da war mal einer, aber die Kinder sind wohl schon aus dem Haus:


(Oder hat ein gewaltiger Slam-Dunk die Steine aus der Mauer gerissen?)

Hier haben sie gleich ein ganzes Sportzentrum im Garten:







Blümchen dabei:









Geschützt vor Wind und Wetter:







(Fotos aus Kaunas&Saukenai)

Also - wer weiß es??

Litauen 2009 - Bauernhof

Litauen stellt man sich erstmal nicht als Urlaubsland vor, das ändert sich schlagartig, wenn man dort Familie hat. Für mich stand deshalb diesen Sommer schon der fünfte Besuch an, für Julius der dritte, Nicolas kam zum ersten Mal mit.

Obwohl wir mit Dorf und Garten auch eher ländlich leben, ist so ein kleiner Bauernhof doch noch einen Schritt ländlicher. Für die Buben ein Paradies!

Am Tag nach unserer Ankunft stand eine Kuh in freudiger Erwartung auf der Wiese:



Bald darauf war das Baby da:





Auch sonst fand Julius jede Menge zu tun:







Nicolas wurde von einem Arm zum anderern weitergereicht und war froh, wenn er mal etwas Auslauf bekam





Den ganzen Tag draussen und kein Schnupfen - woran liegt das blos?

Beim Schlawittchen packen

Na endlich: Ab sofort sollte es wirklich keine Anrufe von Lottodrückern und Abovertickern mehr geben. Keine unterdrückten Rufnummern, keine Anrufe mehr mit Callcenterlärm im Hintergrund.

Ich würd mich freuen, wenn sich heute oder morgen noch einer vertut, der es nicht mitbekommen hat. Dann sag ich: Moment, bleiben Sie mal kurz dran, bis ich das Formular von der Bundesnetzagentur geholt hab.

Dienstag, 7. Juli 2009

Tag am Meer

Samstag nahmen wir das schöne Wetter und die große Hitze zum Anlass, einen Ausflug an die hölländische Nordseeküste zu unternehmen.

Ist fast so schön wie ne Woche Urlaub, eben ganz anders als daheim.





Solange wir im Meer badeten, parkten wir jegliches Glibbergetier natürlich an Land:



Nachmittags noch ein Bier im Strandpavillion, dann wieder ab auf die Bahn. Zurück zuhause war noch genug Zeit, schnell den Grill anzumachen und einen genüsslichen Abschluss des Ultra-Kurzurlaubs zu begehen.

Spanische Woche

Penny bietet diese Woche die eine oder andere Leckerei von der iberischen Halbinsel an.

Während der Schinken zwar solide Basisqualität darstellt, aber sonst einen guten Schwarzwälder oder Katenschinken lange nicht in Gefahr bringt, mögen sich Freunde der sommerlichen Gemüseerfrischung durchaus mal eine Packung des Gazpacho mitnehmen.



Wer den schon mal selber gemacht hat, weiß, dass man dafür schon mal eine halbe Stunde mit Gemüseschneiden, Brot einweichen, mixen und würzen beschäftigt ist, und das ganze dann oft erst noch ein paar Stunden in den Kühlschrank muss, bevor man dran kann. Danach muss man alles sofort aufessen/-trinken, weil es am nächsten Tag braun geworden ist und nicht mehr schmeckt. Pennys andalusische Suppe im Tetrapack erledigt das ganze mit dem Öffnen des Schraubdeckels, ist leicht zu portionieren und es rentiert sich auch, wenn man mal nur ein oder zwei Personen Appetit darauf haben.

Auch rechnerisch geht es auf, denn für Tomaten, Paprika, Gurken, Zwiebeln, Weißbrot und Gewürze wird man selten unter den 1,99 EUR bleiben, die der Liter fertig zubereitet kostet.

Meine Kaufempfehlung der Woche!

Trauerspiel

Nach dem Verscheiden des King of Pop und der Trauerfeier, die in die ganze Welt übertragen wird und für die mit mehreren hundert Millionen Fernsehzuschauern gerechnet wird, gibt es eine neue Referenz für ein langweiliges Footballspiel:

"Da war ja dem Jackson seine Beerdigung interessanter!"

Freitag, 26. Juni 2009

Rätsel zum Tage

Nicht, um den Verlust zu verhöhnen oder den Angehörigen zu spotten, aber um mal einen kleinen Kontrast zur Berichterstattung zu bieten:



Na, wer kommt drauf?

Komischer Zufall

So Mitte bis Ende Dezember kann es einem schon passieren, dass man ständig mit Weihnachtsliedern bombardiert wird, oder sogar beim SEndersuchen zwei- oder dreimal Last Chrismas von Wham hört. Aber heute morgen, auf den 3 Minuten, die ich zur Arbeit fahr, war auf allen 5 oder 6 Sendern, die man hier hören kann, Musik von Michael Jackson. Hat der Geburtstag oder was?

Bockbierbowle

- eine frage der richtigen mischung -

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