Draussen

Montag, 19. Juni 2006

Gestern im Garten

Julius setzte sich in seinem Thron kurz etwas auf, nachdem er von meinem Jubelschrei kurz aufgeschreckt wurde.

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Die meiste Arbeit hatte ich an zwei freundliche Fachhelfer aus meinem Bekanntenkreis abgeben können, aber es blieb noch genug für mich, um das ganze Wochenende seit Freitag Büroschluss darum herumzuwuseln, zu pinseln und zu rollen und zu räumen und zu werkeln, und dann war es fertig.

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Jaaaaaa!

Bisher hies es noch Robby, einen richtigen Namen muss es sich erst noch verdienen. Zum Angrillen war ich gestern nicht mehr in der Lage, aber es ist nur noch eine Frage, dass wieder ein Tag ohne Gewitter am Abend kommt und Feuer auf die Kohlen kommt!

Donnerstag, 15. Juni 2006

Es wächst

Was sich vor gar nicht allzu langer Zeit als Ereignis in noch ferner Zukunft ankündigte, entwickelt sich langsam in die Wirklichkeit hinein:

Das Häuschen wird.

Noch vor ein paar Tagen sah es an der betreffenden Stelle im Garten so aus:

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Kurze Zeit später dann so:

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Bekannte, die mit Hammer und Kelle etwas geübter umzugehen wissen als ich, haben es in Angriff genommen, und es geht vorwärts.

Heute morgen durfte ich schon dies aufnehmen...

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Aber inzwischen sieht es schon NOCH besser aus.

Ich werde berichten, auch vom ersten Grillen!

Freitag, 9. Juni 2006

WM-Countdown

Wie mein Kollege G., der heute nachmittag mal wohin und wieder zurück musste, sehr treffend bemerkte, kann man die Hektik vor dem Anpfiff überall spürern. Irgendwie wollen alle scheinbar vor 18:00 Uhr von der Straße sein.

Ich erinnere mich gerade an die WM 98, ich saß wärhend eines Frankreich-Spiels chattend vor dem PC, der Fernseher lief so nebenbei und ich muste etwas lachen, als der Kommentator etwas über "das Libero-Pendant Laurent Blanc" sagte (bitte laut vorlesen).

Ich bin landauf-landab dafür bekannt, dass sich meine Fussball-Begeisterung in Grenzen hält, aber das eine oder andere Spiel werde ich schon verfolgen. Mein einziges WM-Event ist auch schon geplant, dazu später mehr. Heute abend, so ab 18:00 Uhr, hab ich erstmal im Garten zu tun. Ohne Fernseher und auch ohne Radio, wenn Tore fallen hört man es sowieso ringsherum jubeln oder pfeifen.

Montag, 5. Juni 2006

Windhund

Außer dem Mammutbaum war auch unser Hund Paul mit dabei.

Gut erzogen, wie er ist, widersprach es seinem Hygieneverständnis, dass er auf dem angemalten Stahlboden des Außedecks sein Geschäft verrichten sollte. Bei der Hinfahrt verkniff es es sich bis eine Stunde vor Ankunft, also unhundliche 19 Stunden, bis er es schließlich nciht mehr aushielt. Für die Rückfahrt trank er schon den ganzen Tag bewusst etwas weniger, und da die Fahrt durch günstigen Wind eine Stunde kürzer war als vorgesehen, konnte er hart bleiben und bis an Land warten.

A propos Wind: Am Bug pfiff er ganz schön um die Ecke und bescherte Paul eine richtig schicke Coiffure:

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Samstag, 20. Mai 2006

Yooee auf großer Fahrt

So, melde mich erstmal ab.

Ab heute abend, ca. 23:00 Uhr bin ich über Ostseefunk hier zu erreichen:

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Die ganze Familie Yooee einschließlich Paul, Auto und Mammutbaum verschifft sich von Kiel nach Memel.

Wieso muss ich den ganzen Tag schon an Petzi denken, und Pingo und Seebär und Pelle? Und an Pfannkuchen mit Erdbeermarmelade. Mal sehn, was wir für Abenteuer erleben, die von Petzi hab ich früher verschlungen.

Wenn ich es auf die Reihe krieg, wird Mo-gebloggt, ansonsten gibts den einen oder anderen Reisebericht nach Pfingsten. Bis danne!

Montag, 15. Mai 2006

Vater is in Pommerland...

Bei dem heutigen Morgenspaziergang bin ich übrigens meinem ersten Maikäfer des Jahres begegnet. Is zwar schon Mitte Mai, aber der Winter hat sich auch bis in den April reingezogen.

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Früher haben wir noch die Maikäfer abends mit Federballschlägern aus der Luft auf den Boden geschlagen, sie betäubt aufgehoben und dann in einem Schuhkarton mit nach Hause genommen. Die Bäume waren fast kahlgefressen und einige Straßen im Dorf waren schwarz vor überfahrenen Käfern.

Heute kann kann man froh sein, wenn man einen oder ein paar davon sieht.

Sonntag, 14. Mai 2006

Jot jewöchzt!*

Ich hätte gut noch ein paar trockene Tage haben können, statt gestern das eine oder andere Gewitter über uns hinwegbrauen zu sehen.

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Aber es freut sich auf jeden Fall der Garten und der auf der Terrasse von Z. liebevoll angelegte Kräutergarten.

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* Gut gewürzt

Mittwoch, 3. Mai 2006

xy ungelöst: Die Gartenkralle hat zugeschlagen

Hat mal jemand ein Antragsformular für den Weißen Ring da? – wir sind Verbrechensopfer!

Als ich gestern morgen des Karnickels Freilaufgatter um einem Meter versetzen wollte, damit es die ihm zustehende Menge Frischgras verfügbar hat, stellte ich mit Entsetzen fest, dass alle 3 Türen, die es an den Schüppchen und Büdchen im Garten gibt, offen standen. Das Richtfest der Blechkiste war recht trocken ausgefallen, so dass ich die Grünanlage am Vortag praktisch vollkommen nüchtern verlassen hatte. So konnte ich ausschließen, dass sie von mir selbst offen gelassen worden waren.

Um hineinzukommen, hatte ich das Schloss der Gartentür zu Straße normal aufschließen müssen, daher sah ich sofort zur 5mm Stahlkette am hinteren Portal. Tatsächlich war die Kette nicht mit dem Schloss zu einer 8 um Torrahmen und Pfosten geschlungen, sondern hing in einem einfachen Kreis daran, beim Näherkommen sah ich, dass die Kette geöffnet worden war. Das am Boden liegende zerstörte Kettenglied zeigte Spuren von starker mechanischer Krafteinwirkung, die das Metall durchtrennt hatte.

Da war wohl ein völlig normaler Spaziergänger am hinteren Portal unseres Gartens vorbeigekommen, wollte sich die Blumenpracht im Sternenschein etwas näher ansehen und hatte zufällig einen 60er Bolzenschneider dabei. Sich schnell an den nachtschlafenen Blüten ergötzt, und bei der Gelegenheit mal in den Wirtschaftsgebäuden nachgesehen, ob man sonst was brauchen könnte.

Meine Bestandsaufnahme ergab, dass Schaufel, Axt und Rechen noch da waren, auch der Rasenmäher stand noch an seinem Platz, es fehlte aber ein Kanister, in dem noch 3,5 bis 4 Liter Super bleifrei gewesen sein mochten. Hätte der Penner was gesagt, das hätte ich ihm auch so geben können, ohne dass er die Kette aufknipst und auf dem Weg in den Nachbargarten noch unseren Zaun unschön nach unten verformt. Was er bei den Nachbarn noch so angerichtet hat, konnte ich bei jetzt noch nicht feststellen.

Das schlimmste stellte Z. aber erst heute Vormittag fest: Aus dem Gewächshaus fehlten etwa 15 liebevoll aufgezogene Tomatenpflanzen verschiedener Sorten, vor allem einige unserer im Sommer heiß geliebten „Rosa Fleischriesen“, deren Samen unter litauischer Sonne gekeimt und als zierliche, zerbrechliche Jungpflänzchen über Riga und Frankfurt/Hahn den Weg zu uns gefunden hatten. Geht da einer nachts Tomatenpflänzchen klauen! Ich fass es nicht! (Falls der- oder diejenige hier mitliest: Vielleicht können Sie uns im Herbst berichten, wie sich die Infiltration der Pflanzen mit verschiedenen Antibiotika sowie aggressiven Viren- und Bakterienstämmen auf die reifen Früchte ausgewirkt hat, damit wir die Ergebnisse trotzdem in unsere biotoxikologischen Studien einarbeiten können.)

Mensch, da kann man einen Gartenstuhl klauen, oder einen Hammer oder die fast volle Kiste Bier, die noch im Erdkühlschrank steht, aber doch keine Tomatenpflanzen! Unglaublich, wozu Menschen durch die hohen Spritpreise getrieben werden.

Montag, 1. Mai 2006

Tag der Gartenarbeit

Dem Feiertag huldigten wir heute mit einem langen Gartentag, da noch einiges zu erledigen war, und es ist auch noch genug übrig.

Bereits am Freitag verlegten wir die Raupe Robby von draussen nach drinnen. Ich hielt es zwar nicht für hochgradig gefährlich, das doch recht große Palettenpackstück vor dem Türchen liegen zu lassen, aber wer weiß, wenn die Maibaumaufsteller sowieso mit Traktoren und Anhängern unterwegs sind, wieso sollte es da nicht einem Grüppchen einfallen, auch noch schnell einen Gabelstapler zu organisieren und Robby zu mopsen oder einfach Brett für Brett zur gefälligen Verwendung als Saufstätte aufzuladen. Deswegen schlummer Robby nach seiner ersten Verwandlung nun erstmal so noch ein paar Wochen:

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Der nächste Schritt zum Abreißen des alten Gartenwirtschaftsgebäudes

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ist nun, ein Provisorium zur Aufbewahrung des unverzichtbaren Gartengerümpels herzustellen, damit das nicht alles wochenlang auf der Wiese oder unter einen Plane liegen muss. Das war unsere große Haupttat des heutigen Tages:

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Das Metallgerätehaus "Koeln", aus Blech so dick wie eine Coladose, aber zumindest vorübergehend funktionell. Und jetzt, wo es mal steht, kann man es ja auch später weiter benutzen. Wir fingen schon heute morgen kurz nach 9 an, weil die Bedienungsanleitung mit einem komplizierten Aufbau drohte, für den man auf jeden Fall einen ganzen Tag zu zweit einplanen sollte. Wir schafften es in etwas mehr als dreieinhalb Stunden, plus noch eine Stunde für den Fundament-Balkenrahmen. Eine enorme Zeitersparnis brachte uns, neben handwerklichem Grundgeschick und perfektem Teamwork, der Akkuschrauber. Wenn man die ganzen kleinen Selbstschneideschräubchen mit dem Schraubenzieher vollmanuell reintreiben muss, man man locker das doppelte an Zeit ansetzen und kann wahrscheinlich dabei zusehen, wie sich die Haut in der Handinnenfläche der rechten Hand zuerst rötet, dann mit durchsichtiger Flüssigkeit füllt und sich schließlich unter Schmerzentwicklung in kleinen Fetzen ganz ablöst.

Weitere Unterstützung erhielten wir von Julius, der vor Wind und Wetter gut geschützt, an der frischen Luft und gelegentlich zum Schaukeln angeschubst, vormittags und nachmittags ausgiebig ratzte.

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So war für uns beide durchgängiges Arbeiten kein Problem.

Zu bemerken wäre noch, das der Hügelgarten sich gerade besonders frühlingshaft gibt, was bei einem Erholugnsrundgang Balsam für die Augen ist

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Stars der Woche sind die Traubenhyazinthen (oder wie man das auch schreibt), die das Bild von allen Seiten des Hügels dominieren.

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Während die Vorbereitungen auf Robbys Errichtung auch in den nächsten Tagen weitergehen, warten wir ebenfalls darauf, dass es mal endlcih etwas wärmer wird, damit die Erdbeerente nicht mehr so lange auf sich warten lässt.

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Das Feld ist schon mal professionell bestroht (und das Auto inzwischen wieder von Stroh und Getreidekornhülsen befreit), ich könnte sofort mit dem Sammelkörbchen anrücken.

Freitag, 28. April 2006

Ein Paket - was mag es wohl sein?

Wer hier aufmersam mitliest, weiß, dass etwas ansteht und was gemeint sein könnte

Vorgestern abend kam ein Paket an. Zum Glück kam es abends, denn sonst hätte der Fahrer des LKW seine Schwierigkeiten gehabt, z.B. im dichten Berufsverkehr auf der Bundesstraße mit seinem Gabelstapler von einer Seite zur anderen herumzurangieren.

Es ist schon ein ganz schön großes Paket, aber das Auspacken heute abend war trotzdem schön.



Auch, wenn es noch nicht so aussieht, es ist Robby!

Also, bis jetzt sind es noch jede Menge nackter unbehandelter Bretter und Doppelnutblockbohlen, aber daraus soll mal Robby werden. Jetzt wirds aber höchste Zeit, die alte Hütte abzureißen, damit sich Robby nicht verzieht, bevor es überhaut steht.

(Und als feiner Nebeneffekt können sich die Mammutbaumblogger schon mal merken, wie der Garteneingang aussieht, denn hier könnte demnächst eine Baumtaufe mit Grillen und Umtrunk stattfinden.)

Bockbierbowle

- eine frage der richtigen mischung -

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