Dienstag, 7. Juli 2009

Tag am Meer

Samstag nahmen wir das schöne Wetter und die große Hitze zum Anlass, einen Ausflug an die hölländische Nordseeküste zu unternehmen.

Ist fast so schön wie ne Woche Urlaub, eben ganz anders als daheim.





Solange wir im Meer badeten, parkten wir jegliches Glibbergetier natürlich an Land:



Nachmittags noch ein Bier im Strandpavillion, dann wieder ab auf die Bahn. Zurück zuhause war noch genug Zeit, schnell den Grill anzumachen und einen genüsslichen Abschluss des Ultra-Kurzurlaubs zu begehen.

Spanische Woche

Penny bietet diese Woche die eine oder andere Leckerei von der iberischen Halbinsel an.

Während der Schinken zwar solide Basisqualität darstellt, aber sonst einen guten Schwarzwälder oder Katenschinken lange nicht in Gefahr bringt, mögen sich Freunde der sommerlichen Gemüseerfrischung durchaus mal eine Packung des Gazpacho mitnehmen.



Wer den schon mal selber gemacht hat, weiß, dass man dafür schon mal eine halbe Stunde mit Gemüseschneiden, Brot einweichen, mixen und würzen beschäftigt ist, und das ganze dann oft erst noch ein paar Stunden in den Kühlschrank muss, bevor man dran kann. Danach muss man alles sofort aufessen/-trinken, weil es am nächsten Tag braun geworden ist und nicht mehr schmeckt. Pennys andalusische Suppe im Tetrapack erledigt das ganze mit dem Öffnen des Schraubdeckels, ist leicht zu portionieren und es rentiert sich auch, wenn man mal nur ein oder zwei Personen Appetit darauf haben.

Auch rechnerisch geht es auf, denn für Tomaten, Paprika, Gurken, Zwiebeln, Weißbrot und Gewürze wird man selten unter den 1,99 EUR bleiben, die der Liter fertig zubereitet kostet.

Meine Kaufempfehlung der Woche!

Trauerspiel

Nach dem Verscheiden des King of Pop und der Trauerfeier, die in die ganze Welt übertragen wird und für die mit mehreren hundert Millionen Fernsehzuschauern gerechnet wird, gibt es eine neue Referenz für ein langweiliges Footballspiel:

"Da war ja dem Jackson seine Beerdigung interessanter!"

Freitag, 26. Juni 2009

Rätsel zum Tage

Nicht, um den Verlust zu verhöhnen oder den Angehörigen zu spotten, aber um mal einen kleinen Kontrast zur Berichterstattung zu bieten:



Na, wer kommt drauf?

Komischer Zufall

So Mitte bis Ende Dezember kann es einem schon passieren, dass man ständig mit Weihnachtsliedern bombardiert wird, oder sogar beim SEndersuchen zwei- oder dreimal Last Chrismas von Wham hört. Aber heute morgen, auf den 3 Minuten, die ich zur Arbeit fahr, war auf allen 5 oder 6 Sendern, die man hier hören kann, Musik von Michael Jackson. Hat der Geburtstag oder was?

Donnerstag, 25. Juni 2009

Praxisgebühr um die Ohren hauen

Mit der Zunge auf die Straße genagelt gehört der heute 64-jährige aus der Nähe von Erlangen, der für 30 EUR Streitwert AUS PRINZIP das Bundessozialgericht belästigt.

Ganz sicher hat der Mann sein Leben lang in seine Rechtschutzversicherung eingezahlt und das wollte er auch endlich mal zurückhaben. So legte er sich über Jahre mit verschiedenen Nachbarn an, schrieb Nummernschilder auf und lies Falschparker abschleppen, schimpfte in größeren Menschenansammlungen laut hörbar über dies und das, damit er möglichst jemanden der Anwesenden provoziere und legte es auch so darauf an, endlich mal in einen Rechtsstreit zu gelangen. Als das nicht fruchtete, weil ihn die Ziele seiner Sticheleien aus Gutmütigkeit, Bequemlichkeit oder Toleranz in ihrem dickeren Fell verhungern ließen, hatte er die Idee mit der Praxisgebühr.

Natürlich ist es ein Nachteil des Kranken gegenüber einem Gesunden, die 10 EUR bezahlen zu müssen. Aber es ist auch ein Nachteil des Kranken gegenüber dem Gesunden, krank zu sein statt gesund. Wenn will der heute 64-jährige dafür verklagen? Wie ist es denn hinsichtlich des Solidarprinzips mit dem Nachteil des Gesunden gegenüber dem Kranken, jeden Monat hunderte von Euro dafür an die gesetzliche Krankenversicherung zu zahlen, damit der Kranke nur 10 EUR pro Quartal bezahlen muss und nicht die gesamten Behandlungskosten??

Schön, dass so einem Volltrottel heute nicht noch Recht gegeben worden ist, das lässt ja noch Hoffnung, dass es manchmal auch noch recht zugeht. Glückwunsch auch an die Rechtschutzversicherung, möglicherweise gibt der Alte jetzt mal Ruhe.

Donnerstag, 18. Juni 2009

Lang gelegen

Heute morgen, beim Gassigehen mit dem Hund, fand ich mal nicht ein Paket des lokalen Anzeigenblattes, das eingeschränkt pflichtbewusste Zusteller schon mal im Gebüsch entsorgen, sondern eine Veröffentlichung, die schon etwas älter war:



Auch wenn das Papier einem schon fast in den Fingern zwerfällt, ist es doch noch zu gut erhalten, um nun schon 66 Jahre am Straßenrand gelegen zu haben. Besser erklärlich ist der Fund aber, wenn man erwähnt, dass es an der Straße zum Schloss Calmuth lag, das ja erst von einem halben Jahr den Besitzer gewechselt hat. Da wird eben gerade renoviert, und sicher wird LKW-weise altes Archivmaterial zum Müll gefahren. So kommt es schon mal vor, dass so ein rares Blättchen von der Pritsche flattert.

Dienstag, 16. Juni 2009

Brotzeitbildung

Frühstückspause der Stadtreinigung auf einem beliebten Parkplatz am Ufer.

3 Fahrzeuge, geparkt mit Blick auf den Rhein.

2 Mitarbeiter je Fahrzeug.

6 Bildzeitungen.

Montag, 15. Juni 2009

Headerwechsel

Das Frühjahr war kurz, jetzt ist Sommer.

Errungenschaften des Sommers

Wenn das Wetter so gut passt, wie am Wochenende spielt sich ein guter Teil des Lebens draußen ab.

Nicolas freut sich über die Erfolge harter Trainingsarbeit:



Endlich sitzen...





und krabbeln bringt neue Perspektiven und erhöht die Reichweite ungemein.

Julius dagegen hat das alles schon lange hinter sich...



...und genießt sichtlich ein gutes Essen mit einem kühlen Bier...



... oder auch mal die Erfrischung von außen.

Das alles wird auch für uns zum Genuss, weil sie nun schon über 4 Wochen infektfrei sind. Nach dem in dieser Hinsicht wirklich harten Winter hatten wir das schon kaum noch zu hoffen gewagt.

Mittwoch, 10. Juni 2009

EDEgrAmmatik

Ein Herr Rudolphi baut sich hier in der Umgebung sein kleines Edeka-Imperium mit verschiedenen Standorten auf. Insgesamt sind die Läden, die ich davon kenne, recht angenehm zu erleben (Ausnahme: Fleischabteilung). Kurze Wege - Frische Ware. Der kleine Imperator hat alles unter Kontrolle, außer vielleicht seine Grammatikabteilung.



Na ja, Hauptsache die Kunden und Kinder bleiben unverletzt.

Freitag, 29. Mai 2009

Beginn des WARUM

Es erscheint mir unglaublich, aber es geschah von einem Tag auf den anderen:

Julius hat im Alter von drei Jahren und 5 Monaten die WARUM-Frage entdeckt.

- Papa geht ins Büro.
- Warum?

- Trink auch Kakao!
- Nein, ich mag nicht.
- Warum?
- Weil ich Kaffee hab.
- Warum?
- Der schmeckt mir besser.
- Warum?
- Weil da Milch und Zucker drin ist.
- Warum?

- Ich will Sandmännchen kucken.
- Wir kucken heute kein Sandmännchen mehr.
- Doch.
- Nein.
- Warum?
- Das Sandmännchen schläft schon.
- Warum?
- Weil das Sandmännchen schon vorher da war.
- Warum?
- Weil es immer um 7 kommt.
- Warum?
- Weil danach Wickie kommt.
- Ich will Wickie kucken.
- Wickie ist auch schon vorbei.
- Warum?
- Weil es schon bald dunkel wird.
- Warum?
- Weil die Sonne auch schon schlafen geht, jetzt kommt gleich der Mond.
- Warum?
- Komm, wir schauen mal, ob wir den Mond sehen.
- Ja.

Ich geb da ja ungern auf und versuch möglichst so zu antworten, dass ich auch auf die nächste Warum-Frage etwas sagen kann, aber es ist manchmal schon schwer.

Der Winter ist rum

Der Winter Header darf deshalb in die Sommerpause gehen:

Dienstag, 7. April 2009

Die Grillsaison kann auch kommen

DAS ist mal ein Grill!

Wenn sie es nicht dreimal hingeschrieben hätten, könnte man meinen, sie hätten sich verschrieben.



Und das zu DEM Preis! Wenn ich nur einen Raum hätte, der groß genug für das Ding ist...

Montag, 16. März 2009

Der Frühling kommt

So wie der Winter noch versucht, sich in der Landschaft festzukrallen, kommt der Frühling nur in ganz kleinen Schritten voran. Sichere Boten sind wie immer die Krokusse, auf denen man bei Sonnenschein auch schon mal vereinzelt eine Hummel sehen kann:






(Die Bilder waren ohne Hummeln. Augenzusammenkneifen off.)

Fast wetterunabhängig, wenn man mal von Schnee und Hagel absieht, hab ich schon mal mit der Gartengestaltung angefangen. Am unteren Ende unseres schmalen Hanggrundstücks geht ein Wanderweg vorbei. Dort wollte ich gerne eine kostenlose Einfriedung haben, die das Landschaftsbild für die Erholungssuchenden einerseits nicht stört, andererseits aber die Grundstücksgrenzen grob markiert, damit ich wenigstens weiss, wo ich nächstes Mal ins Wespennest mähen soll und wo nicht. Wie mir erst jetzt klar wurde, war das aggressive Volk vom letzten Jahr gar nicht bei uns, sondern ganz knapp beim Nachbarn. Nachvollziehen kann man das zwar nicht, weil die Wespen das gleiche Loch nicht ein zweites Mal bewohnen, ab sofort gibt es aber eine Richtlinie dafür, wo sich das Gelände abgrenzt:



Dabei kam natürlich gelegen, dass wir vor ein paar Wochen weiter oben im Hang einige Haselnusssträucher gerodet hatten und die sowieso entsorgt werden mussten. Die dicken wurden Pfosten, alles dünne und lange ging ins Geflecht über. Klimaneutraler kann man einen Zaun kaum bauen.



Bemerkenswert ist dabei, dass wirklich viel Material in nur so einem kleinen Stück Gauchozaun reingeht. Angesichts des ziemlich großen Haufens an Haselnussgestrüpp, der da vorher lag, hab ich mich doch gewundert, dass der Zaun daraus nicht mal rundrum einen halben Meter hoch wurde. Das bauen des Zauns kann man aber durchaus als meditative Tätigkeit bezeichnen. Die natürlich gegebenen Formen des Materials erkennen und in ein immer noch ursprünglich anmutendes Nutzgebilde einbringen. Das holt jeden ausgebrannten Manager nach ein paar Tagen wieder vom Power-Speed-Peek ins Tal des langsamen Flusses zurück. Hiermit geschützt: Die Flechtzaun-Therapie nach Yooee.

Freitag, 13. März 2009

Passbildzeit

Völlig ungeplant und überraschend, mehr als Genesungskur denn als Urlaub, kündigte sich gestern eine Rutsche mit der ganzen Familie nach Spanien an, schon in gut zwei Wochen. Der Kinderarzt schlägt eine Kur vor, da die ganze Familie röchelt, hält er es aber für undienlich, damit bis zu den Sommerferien zu warten. Also gekuckt, geprüft, gebucht, am 29.3. geht es an die Costa del Sol!

Damit stellt sich ebenso ungeplant und überraschend die Frage nach einem Kunderreisepass für Nicolas, und darum auch die Frage nach Passbildern. Vor einiger Zeit gingen wir ja schon mit Julius durch den gleichen Verwaltungsakt, so dass wir uns schon ein Bisschen auskennen.

Bei der Session mit Nicolas drückte ich nicht ganz so oft auf den Auslöser, weil er - anders als damals Julius - nach dem Blitz immer ziemlich stark rumblizelte. Das will ich ihm nicht mehr als nötig zumunten. Ein paar nette Gesichter kamen trotzdem heraus, eins davon haben wir auch für den Kinderreisepass ausgesucht - wer weiß, welches?

Donnerstag, 5. März 2009

40

Zum Geburtstagsfrühstück gabs heute morgen...



... Sülze, wie gewünscht. Die Zeiten der Süßigkeiten sind ja wohl auch vorbei.

Dienstag, 24. Februar 2009

Den Garten frühlingsfest machen

Letzten Samstag fingen wir trotz Karneval schon mal an unsere diversen Ländereien zum Frühjahr hin zu bearbeiten. Ein paar Haselnusssträucher kappen und eine Hecke einen halben Meter niedriger einstellen.

Die Heckenschneiderei beobachtete Julius eine Zeitl ang vom Küchenfenster aus, bis er anscheinend sah, dass seine Hilfe gebraucht wurde:



Wenn es nach ihm ging, hätten wir wahrscheinlich weder Hecken noch Sträucher noch Bäume, sondern nur noch Wiese.

Alles organisiert

Julius sagt: Mama ich muß nicht schlafen.
Mama sagt: Nein, mußt du nicht aber ICH möchte schlafen.
Julius sagt: Ok.
Mama sagt: Und was machst du?
Julius sagt: Ich kann fernseher kucken.
Mama sagt: Und was macht der Nicolas?
Julius sagt: Der kann in der Wippe rumwippen.

So wär für alle gut gesorgt.

Donnerstag, 19. Februar 2009

Kindergarten-Karneval

Hier wird es den Kindern schon von Anfang an beigebracht.



Der Prinz kütt...

Bockbierbowle

- eine frage der richtigen mischung -

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