Donnerstag, 19. November 2009

Die Schattenseite der Kur

Lange erwartet und wohlverdient verbringen Frau und Kinder zur Zeit eine der schönsten Jahreszeiten in einer der schönsten Gegenden Deutschlands (Die Gruppe der schönsten Gegenden Deutschlands ist irgendwie ganz schön groß.) auf Mutter-Kind-Kind-Kur: Dem Chiemgau.

Heute morgen sogar für jedermann sichtbar auf der Seecam:



Natürlich fehlen sie mir, aber ich müsste lügen, wenn ich nicht auch die Ruhe daheim gelegentlich als erholsam empfinden würde. Die Schattenseite dieses externen Gesundheits-, Fitness- und Wellnesspakets ist, dass ich gestern in eine mir bis dahin praktisch vollkommen verborgen gebliebene Welt vordringen musste: Die unmittelbare Umgebung des....




.... BÜ-GEL-BRETTS!!!!!

Nach anfänglichen Berürungsängsten mit dem dampfspeienden Monster, ging es mir zum Ende der ersten Halbzeit des Fussball-Länderspiels gar nicht mehr so schlecht von der Hand. Unglaublich, an welchen Stellen verschiedener Teile der Ober- und Unterbekleidung man Bügelfalten anbringen kann. Leider seh ich erst heute abend, ob die in der Unterhose den Tag im Büro gehalten hat ;-)

Montag, 9. November 2009

Anzeige im Anzeigenblatt

Ich hab gerade eine Sache zum Verkauf in einem dieser Online-Anzeigenblätter. Der Wert liegt, sagen wir mal, zwischen 100 und 150 EUR. Da das Anbieten an sich nichts kostet, ich das Ding aber auch nicht billig abgeben will (dann behalt ich es lieber), steht es da schon einige Wochen ohne große Resonanz.

Zum Wochenende kam nun Interesse von der Insel:

Re: Anzeige im Anzeigenblatt
...
Sonntag, den 8. November 2009, 23:58:58 Uhr
Von:
Wilson Jackson [Jetzt chatten]
...
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An: Yooee
Hello,
Thanks for the mail,i have contact my client in dublin in ireland about it and the price he told me that every thing is ok for him ok,so you will get the payment via check in excess
ok,so when you received the check from my client,you will deduct you asking from the payment ok,so you will transfer the remaining money to the shipping company ok,so the shipping company can come for the pick up ok,so i want you to send your information ,
name...............
phone number.............
your address................
zipcode................
country....................
so i can forward it to my client to issue the check payment for you ok,i wait to hear from you.
Regards


So. Da ist also ein Mann oder eine Firma beauftragt worden, in Kontinentaleuropa einen gebrauchten Artikel im Wert von gut 100 EUR zu suchen. Der Kunde ist mit dem Preis total einverstanden und wird mir in den nächsten Tagen einen Scheck schicken, wahrscheinlich mit einem viel höheren Betrag, da er großes Vertrauen in die Ehrlichkeit der Menschen auf der Welt hat. Wenn ich den Scheck hab, soll ich herausfinden, was der Versand kostet, und die Differenz auf ein Konto überweisen, das man mir angibt. Und dann kommt bald jemand, der die verkaufte Sache abholt, und alle sind glücklich!

Toll, was es heutzutage alles gibt.

Lieber Herr Jackson. Oder Herr Wilson.

Ich hab jetzt schon mal im Voraus den Versand ausgerechnet, angeboten, den Betrag auf mein Konto überweisen zu lassen, und dann zu verschicken. Das wäre für alle billiger, oder?

Vor allem, weil ich bestimmt kein Geld irgendwohin überweise, mit einem Scheck in der Hand, auf dem wahrscheinlich Dagobert Duck als Finanzminister oder Notenbankvorsitzender unterschrieben hat.

Freitag, 21. August 2009

Bob der Jeck

hätte bei uns bessere Chancen:

Julius habe ich heute vormittag eine Bob der Baumeister-DVD mitgebracht. Nach dem Mittagessen kuckt er schon mal was, um die Eindrücke vom Kindergarten etwas auszuchillen.

Also, die neue DVD reingelegt.

5 min später...

Mama, ich tu die Bob der Baumeister CD raus und tu lieber "Dumma ne dumma ne Klaharee" rein.

Dienstag, 18. August 2009

Metro-Katalog Oktoberfest, n-ne.



Preissn - mehr sog i ned.

Montag, 17. August 2009

Followup: Kundenkindern und Kundenkindeskindern

Auch bei Edeka in Remagen lernt man dazu:



Ein paar der geschützten Kunden und Kinder sind, sichtlich erfreut, im Hintergrund zu sehen.

- ich helf ja gern!

Freitag, 14. August 2009

Gute Web-Übersetzungstools

Wer gelegentlich oder häufig mit Übersetzungen zu tun hat, wird schon das eine oder andere dafür im Internet bereitgestellte Werkzeug dafür ausprobiert haben.

Schon die meisten normalen Wörterbücher sind recht praktisch zu verwenden. Wenn man den jeweiligen Text sowieso am PC bearbeitet, ist die Eingabe von Begriffen in ein Suchfeld fast immer praktischer als in einem Wörterbuch herumzublättern (und sich vielleicht für Minuten in anderen Begriffen zu verlieren, die man zufällig sieht und plötzlich auch ganz interressant findet).

Trotz teils auch renommierter Autoren der Wörterbücher und je nach Zielgruppe fehlen dort aber oft technische oder Spezialbegriffe. Diese schlage ich bereits seit mehreren Jahren im amtlichen Internetwörterbuch der EU nach. Da für die EU sowieso alle Gesetze, Verordnungen, usw. in alle möglichen Sprachen übersetzt werden müssen, greift EURDICAUTOM, wie es früher hieß, auf diese amtlichen Texte zurück. Da in der EU fast alles geregelt ist, findet man so fast alle Begriffe fast aller Fachgebiete, und das auch noch in ausgefallenen Sprachen wie rumänisch, litauisch, kroatisch, usw. Das war schonmal Tipp Nr. 1.

Tipp Nr. 2 weist auf ein recht neues Tool hin, von dem ich erst vor ein paar Tagen erfahren habe, aber wirklich begeistert bin:



Linguee liefert bei Eingabe eines Suchbegriffs nicht nur einen Wörterbucheintrag, sondern vor allem Beispiele für die Übersetzung des Begriffs in einem Kontext im Internet. Als Hauptquellen werden ebenfalls amtliche Quellen, außerdem professionell Übersetzte Internetseiten von Unternehmen und Universitäten genannt. Jeder hat schon einmal herzlich über eine automatische Übersetzung z.B. von Google o.ä. gelacht und weiß deshalb, wie wichtig es ist, nicht eine Maschinenübersetzung sondern die durch einen richtigen Menschen vorgenommene und in die richtige grammatische Form gesetzte als Referenz für einen Begriff vor sich zu haben. Bisher gibt es Linguee leider nur Deutsch-Englisch, sicherlich wird es aber nicht lange dauern, bis noch weiter Sprachen dazukommen.

Mittwoch, 12. August 2009

Litauen 2009 - Brotzeit rustikal (TSL (9))

Speck und Schnaps bilden das Fundament, dazu Brot Gemüse der Saison, auch mal einen Schluck Saft oder Limo nach dem Kurzen. Die Kombination geht im Winter beim Holzmachen im Wald genauso wie abends am Gartenfeuer statt Grillen.









Sieht doch schon auf den Bildern gemütlich aus, oder?

Donnerstag, 6. August 2009

Archäologischer Sensationsfund in Rolandseck

Schon von einigen Jahren fand ich beim Pilzesammeln einen Stein in eigenartiger Form. Ich legte ihn mit in den Korb (der zu dem Zeitpunkt noch leer war :-( ), von dort wanderte er erst auf die Terrasse, dann aufs Multimediamöbel, dann in einen Karton, dann in den Keller, und so weiter.

Immer wieder nahm ich ihn in die Hand, drehte ihn hin und her, erst jetzt fiel mir ein, was das sein könnte: Ein Faustkeil!

Das Neandertal ist ja nicht mal 100 km weg, bestimmt hat einer der Barfuss-Spezis mal einen Ausflug den Rhein rauf gemacht, war wie ich in Rolandseck Pilze sammeln und hat ihn hier verloren. Bis er genug Pilze gesammelt hatte, um sie gegen einen neuen Faustkeil (dann wahrscheinlich einen viel besseren, vielleicht mit Lupe dran, oder Pinzette und Zahnstocher, musste er einen Wurfspeere mit den Fingernägeln spitz schaben. Ärgerlich!

Nun hab ICH ihn:













Die Pfeile zeigen jeweils die Bearbeitungsspuren, die beweisen, dass der Stein nicht einfach von einem größeren Brocken abgesplittert ist, sondern wirklich vor 50.000 Jahren oder so zurechtgeklopft wurde.

Und ICH hab ihn nun! Toll, oder?

Bestimmt ist der 400.000 EUR wert und ich muss ab demnächst nur noch halbtags arbeiten.

Dienstag, 4. August 2009

Litauen 2009 - Was war nochmal der Nationalsport?

Ich hab in meinem ganzen Leben noch nie so viele Körbe gesehen!



Da war mal einer, aber die Kinder sind wohl schon aus dem Haus:


(Oder hat ein gewaltiger Slam-Dunk die Steine aus der Mauer gerissen?)

Hier haben sie gleich ein ganzes Sportzentrum im Garten:







Blümchen dabei:









Geschützt vor Wind und Wetter:







(Fotos aus Kaunas&Saukenai)

Also - wer weiß es??

Litauen 2009 - Bauernhof

Litauen stellt man sich erstmal nicht als Urlaubsland vor, das ändert sich schlagartig, wenn man dort Familie hat. Für mich stand deshalb diesen Sommer schon der fünfte Besuch an, für Julius der dritte, Nicolas kam zum ersten Mal mit.

Obwohl wir mit Dorf und Garten auch eher ländlich leben, ist so ein kleiner Bauernhof doch noch einen Schritt ländlicher. Für die Buben ein Paradies!

Am Tag nach unserer Ankunft stand eine Kuh in freudiger Erwartung auf der Wiese:



Bald darauf war das Baby da:





Auch sonst fand Julius jede Menge zu tun:







Nicolas wurde von einem Arm zum anderern weitergereicht und war froh, wenn er mal etwas Auslauf bekam





Den ganzen Tag draussen und kein Schnupfen - woran liegt das blos?

Beim Schlawittchen packen

Na endlich: Ab sofort sollte es wirklich keine Anrufe von Lottodrückern und Abovertickern mehr geben. Keine unterdrückten Rufnummern, keine Anrufe mehr mit Callcenterlärm im Hintergrund.

Ich würd mich freuen, wenn sich heute oder morgen noch einer vertut, der es nicht mitbekommen hat. Dann sag ich: Moment, bleiben Sie mal kurz dran, bis ich das Formular von der Bundesnetzagentur geholt hab.

Dienstag, 7. Juli 2009

Tag am Meer

Samstag nahmen wir das schöne Wetter und die große Hitze zum Anlass, einen Ausflug an die hölländische Nordseeküste zu unternehmen.

Ist fast so schön wie ne Woche Urlaub, eben ganz anders als daheim.





Solange wir im Meer badeten, parkten wir jegliches Glibbergetier natürlich an Land:



Nachmittags noch ein Bier im Strandpavillion, dann wieder ab auf die Bahn. Zurück zuhause war noch genug Zeit, schnell den Grill anzumachen und einen genüsslichen Abschluss des Ultra-Kurzurlaubs zu begehen.

Spanische Woche

Penny bietet diese Woche die eine oder andere Leckerei von der iberischen Halbinsel an.

Während der Schinken zwar solide Basisqualität darstellt, aber sonst einen guten Schwarzwälder oder Katenschinken lange nicht in Gefahr bringt, mögen sich Freunde der sommerlichen Gemüseerfrischung durchaus mal eine Packung des Gazpacho mitnehmen.



Wer den schon mal selber gemacht hat, weiß, dass man dafür schon mal eine halbe Stunde mit Gemüseschneiden, Brot einweichen, mixen und würzen beschäftigt ist, und das ganze dann oft erst noch ein paar Stunden in den Kühlschrank muss, bevor man dran kann. Danach muss man alles sofort aufessen/-trinken, weil es am nächsten Tag braun geworden ist und nicht mehr schmeckt. Pennys andalusische Suppe im Tetrapack erledigt das ganze mit dem Öffnen des Schraubdeckels, ist leicht zu portionieren und es rentiert sich auch, wenn man mal nur ein oder zwei Personen Appetit darauf haben.

Auch rechnerisch geht es auf, denn für Tomaten, Paprika, Gurken, Zwiebeln, Weißbrot und Gewürze wird man selten unter den 1,99 EUR bleiben, die der Liter fertig zubereitet kostet.

Meine Kaufempfehlung der Woche!

Trauerspiel

Nach dem Verscheiden des King of Pop und der Trauerfeier, die in die ganze Welt übertragen wird und für die mit mehreren hundert Millionen Fernsehzuschauern gerechnet wird, gibt es eine neue Referenz für ein langweiliges Footballspiel:

"Da war ja dem Jackson seine Beerdigung interessanter!"

Freitag, 26. Juni 2009

Rätsel zum Tage

Nicht, um den Verlust zu verhöhnen oder den Angehörigen zu spotten, aber um mal einen kleinen Kontrast zur Berichterstattung zu bieten:



Na, wer kommt drauf?

Komischer Zufall

So Mitte bis Ende Dezember kann es einem schon passieren, dass man ständig mit Weihnachtsliedern bombardiert wird, oder sogar beim SEndersuchen zwei- oder dreimal Last Chrismas von Wham hört. Aber heute morgen, auf den 3 Minuten, die ich zur Arbeit fahr, war auf allen 5 oder 6 Sendern, die man hier hören kann, Musik von Michael Jackson. Hat der Geburtstag oder was?

Donnerstag, 25. Juni 2009

Praxisgebühr um die Ohren hauen

Mit der Zunge auf die Straße genagelt gehört der heute 64-jährige aus der Nähe von Erlangen, der für 30 EUR Streitwert AUS PRINZIP das Bundessozialgericht belästigt.

Ganz sicher hat der Mann sein Leben lang in seine Rechtschutzversicherung eingezahlt und das wollte er auch endlich mal zurückhaben. So legte er sich über Jahre mit verschiedenen Nachbarn an, schrieb Nummernschilder auf und lies Falschparker abschleppen, schimpfte in größeren Menschenansammlungen laut hörbar über dies und das, damit er möglichst jemanden der Anwesenden provoziere und legte es auch so darauf an, endlich mal in einen Rechtsstreit zu gelangen. Als das nicht fruchtete, weil ihn die Ziele seiner Sticheleien aus Gutmütigkeit, Bequemlichkeit oder Toleranz in ihrem dickeren Fell verhungern ließen, hatte er die Idee mit der Praxisgebühr.

Natürlich ist es ein Nachteil des Kranken gegenüber einem Gesunden, die 10 EUR bezahlen zu müssen. Aber es ist auch ein Nachteil des Kranken gegenüber dem Gesunden, krank zu sein statt gesund. Wenn will der heute 64-jährige dafür verklagen? Wie ist es denn hinsichtlich des Solidarprinzips mit dem Nachteil des Gesunden gegenüber dem Kranken, jeden Monat hunderte von Euro dafür an die gesetzliche Krankenversicherung zu zahlen, damit der Kranke nur 10 EUR pro Quartal bezahlen muss und nicht die gesamten Behandlungskosten??

Schön, dass so einem Volltrottel heute nicht noch Recht gegeben worden ist, das lässt ja noch Hoffnung, dass es manchmal auch noch recht zugeht. Glückwunsch auch an die Rechtschutzversicherung, möglicherweise gibt der Alte jetzt mal Ruhe.

Donnerstag, 18. Juni 2009

Lang gelegen

Heute morgen, beim Gassigehen mit dem Hund, fand ich mal nicht ein Paket des lokalen Anzeigenblattes, das eingeschränkt pflichtbewusste Zusteller schon mal im Gebüsch entsorgen, sondern eine Veröffentlichung, die schon etwas älter war:



Auch wenn das Papier einem schon fast in den Fingern zwerfällt, ist es doch noch zu gut erhalten, um nun schon 66 Jahre am Straßenrand gelegen zu haben. Besser erklärlich ist der Fund aber, wenn man erwähnt, dass es an der Straße zum Schloss Calmuth lag, das ja erst von einem halben Jahr den Besitzer gewechselt hat. Da wird eben gerade renoviert, und sicher wird LKW-weise altes Archivmaterial zum Müll gefahren. So kommt es schon mal vor, dass so ein rares Blättchen von der Pritsche flattert.

Dienstag, 16. Juni 2009

Brotzeitbildung

Frühstückspause der Stadtreinigung auf einem beliebten Parkplatz am Ufer.

3 Fahrzeuge, geparkt mit Blick auf den Rhein.

2 Mitarbeiter je Fahrzeug.

6 Bildzeitungen.

Bockbierbowle

- eine frage der richtigen mischung -

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